Vorteile der Digitalisierung für Einkäufer
INDURSTRIE 4.0 Um Arbeitsprozesse so effizient wie möglich zu gestalten, setzen immer mehr Unternehmen auf die Digitalisierung. Die so genannte Industrie 4.0 ist in der Schweiz bereits recht weit fortgeschritten. Dies jedenfalls zeigt eine aktuelle Umfrage unter 148 Einkäufern der Anbietersuche „Wer liefert was“. 33 Prozent der Befragten gaben an, dass die Anbieter eine vollautomatisierte Produktion besitzen. Auf der Suche nach Produkten, Dienstleistungen und Rohstoffen bietet ein hoher Digitalisierungsgrad den Einkäufern Vorteile, von denen das ganze Unternehmen profitiert. So gaben 64 Prozent der Befragten an, dass sie von den digitalen Prozessen profitieren, indem sie Anbieter schneller finden. 41 Prozent sparen durch die digitalen Prozesse Kosten und für 35 Prozent der Einkäufer bringt die Digitalisierung einen weiteren wesentlichen Vorteil im Beschaffungswesen mit sich: So ist die Beschaffung nicht mehr standortgebunden.Effizienzsteigerung für Unternehmen ein GewinnAus der Digitalisierung erfolgt eine Effizienzsteigerung, die für die Unternehmen in der schnelllebigen Zeit einen Gewinn darstellt. 36 Prozent der Befragten gaben nämlich an, dass sie durch die digitalen Prozesse selbst effizienter sind. 16 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass die Effizienz des eigenen Unternehmens generell gesteigert werden konnte.Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen in einer sich digitalisierenden Welt ist die eigene Präsenz im Internet. Also die Online-Auffindbarkeit sowie Sichtbarkeit der eigenen Leistungen. Die Einkäufer sehen den Status quo der Anbieter hinsichtlich der Onlinepräsenz durchaus positiv. 70 Prozent gaben an, dass die Anbieter eine Website mit allen geschäftsrelevanten Informationen besitzen. Denn der Internetauftritt ist die Visitenkarte eines Unternehmens. Deshalb muss der erste Schritt hin zur Digitalisierung eine gute Onlinepräsenz sein.

Mobile Angebote auf dem VormarschAuch Business-Suchmaschinen (39 Prozent) und weitere Online-Marketing-Massnahmen, wie Google-Anzeigen, Banner oder Mailings (20 Prozent), gehören laut der befragten Einkäufer zum Status quo der Anbieter. Während mobile Angebote in der Vergangenheit noch nicht auf der Agenda der Anbieter standen, kam in der aktuellen Befragung der Einkäufer heraus, dass auch dieser Bereich Einzug in die Unternehmen hält. So gab fast jeder Fünfte (21 Prozent) an, dass die Anbieter mittlerweile über ein mobiles Angebot (mobile Website, mobile App) verfügen. Das bedeutet ebenfalls einen immensen Fortschritt.Einkäufer wünschen sich detaillierte Online-InformationenDie Ergebnisse der Umfrage zeigen weiterhin, was die Einkäufer grundsätzlich bei der digitalen Suche nach Produkten und Anbietern benötigen. Zwei Drittel der Einkäufer sind sich einig darüber, dass sie Preisangaben (63 Prozent) sowie Produktbilder (61 Prozent) zum schnelleren Verständnis benötigen. 53 Prozent brauchen das gesamte Portfolio zum gesuchten Produkt auf einen Blick und 48 Prozent benötigen Informationen über Bestellmengen und Lieferkonditionen bzw. Verfügbarkeiten. Das sind Erwartungen, die Anbieter heutzutage mühelos erfüllen können. So ist es beispielsweise bei der Anbietersuche „Wer liefert was“ möglich, das komplette Sortiment zu präsentieren: Also Produktfotos abzubilden und diese um Produktdetails, Preisangaben, Lieferzeiten und Verfügbarkeiten zu ergänzen.Persönlicher Kontakt weiterhin wichtigZusätzlich zu den klaren Erwartungen der Einkäufer hinsichtlich digitaler Prozesse stellt sich ein Kriterium als unabdingbar dar: Der persönliche Geschäftskontakt. Knapp die Hälfte (41 Prozent) der Befragten gaben das an.
