So plant Migros Zürich den Supermarkt der Zukunft
Mit dem Projekt «Bridge» beschreitet die Genossenschaft Migros Zürich neue Wege. Im neuen Supermarkt, der am 4. März 2021 an der Europaallee in Zürich öffnen soll, werden Drittmieter ihren Platz haben, und es soll möglich sein, sich eingekaufte Produkte wie Fisch oder Fleisch vor Ort zubereiten zu lassen. Dies schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

«‹Bridge› will die Brücke schlagen vom Supermarkt zur Gastronomie und zum Event», sagt Projektleiter David Böhler auf Anfrage der Handelszeitung. Auf der Fläche von rund 2000 Quadratmetern sind 320 Sitzplätze in sechs bis sieben Sitzplatzzonen geplant.
Mit dem Konzept «Bridge» interpretiert die Genossenschaft Migros Zürich den internationalen Trend, Detailhandel und Gastronomie zu verschmelzen. Ein neues Supermarktelement ist auch das «Food-Lab». «Hier können sich kleine und mittlere Gruppen einmieten und selber kochen. Oder es werden Kurse über ‹Bridge› angeboten», erklärt Böhler gegenüber der Handelszeitung. «Bridge» sei weniger eine Blaupause für eine grundsätzliche Expansion, sondern ein «Migros-Lernfeld», so Böhler weiter. «Einzelteile davon können im Erfolgsfall durchaus multipliziert werden.»
