Schweizer nutzen Social Media vorwiegend zur Unterhaltung, und nicht zur Informationen

MediaBrands2017_SocialMediaUnsympathisch und unglaubwürdigDie qualitative Einschätzung dieser globalen Medienmarken ist zudem sehr zwiespältig und weitgehend unabhängig von deren quantitativer Nutzung. So gehören bspw. Facebook und Twitter zu den unsympathischsten Medienmarken, und auch deren Glaubwürdig­keit ist sehr tief – und zwar in allen Altersgruppen. Einzig beim Unterhaltungswert vermögen die Sozialen Medien zu punkten. Vor allem Instagram ragt in dieser Hinsicht hervor. Bemerkens­werterweise unter­scheiden sich diese Einschätzungen in den verschiedenen Sprachregionen wenig.Damit zeigt sich, dass die Sozialen Medien, allen voran Facebook, zwar einen zentralen Platz in der Schweizer Medienlandschaft einnehmen, sie werden aber in erster Linie zu Unterhaltungszwecken genutzt. Wer sich ernsthaft informieren will, vertraut noch immer den etablierten Schweizer Medienmarken.Mit der mediaBrands-Studie ermittelt Publicom jährlich die Brand Performance von Medien­marken in der Schweizer Bevölke­rung. Die Erhebung 2017 wurde im April und Mai durchgeführt und basiert auf einer für die Bevölkerung von 15-79 Jahren repräsentativen Stichprobe von 5’098 Personen. Die statistische Fehlerquote liegt bei +/- 1.4%.Zu den erhobenen Marken sowie weiteren Details zur Studie: www.publicom.ch/mediabrands/

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