Joiz schenkt sich zum Jubiläum ein neues Konzept
MEDIEN Vor fünf Jahren ging Joiz auf Sendung, am 25.01.2016 präsentierte Alexander Mazzara, CEO und Co-Funder, das neue Konzept für den Sender: «Mobile First». Ziel ist es, dass die Inhalte nicht einfach nur ins Web gestellt werden, sondern sich mit dem Einfluss der Community auch verändern können.Das neue Konzept «Mobile First» stützt sich auf die Erfahrungswerte des gleichnamigen deutschen Ablegers von Joiz, der bereits seit einem dreiviertel Jahr erfolgreich damit arbeitet. Als Joiz vor fünf Jahren auf Sendung ging, schauten sich gerade drei Prozent den Content auf dem Mobiletelefon an, heute sind es 70 Prozent. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, stehen neu die Themen im Vordergrund und nicht die Sendung. So ist die neue Webseite, die am 25. Januar online ging, neu nach Themen aufgebaut und auf die mobile Nutzung konzipiert. In zwei Wochen startet zudem die dazugehörige Werbekampagne, welche das Konzept mit Joiz-typischen Sprüchen untermalt. Eines der Printplakate, Quelle:Joiz«Jetzt erwachsen»Mit der Kampagne werden aber nicht, wie von vielen erwartet, Teenager angesprochen: «Joiz war nie ein Jugendsender; unsere Zuschauer sind hauptsächlich 20 bis 25 Jährige. Jetzt wollen wir noch etwas erwachsener werden», stellt Alexander Mazzara fest und unterstreicht seine Aussage gleich mit der Zusammensetzung der Zielgruppe. So sind 50 Prozent der Zuschauer von Joiz zwischen 20-25 Jahre alt, auf dem zweiten Rang folgen die 25-30 Jährigen und erst auf der dritten Position folgen die unter 20-Jährigen.Bewährte und neue SendeformateUm dem Konzept und der Zielgruppe der 20 bis 25 Jährigen gerecht zu werden, wurde den Studios ein neuer Look verpasst. Die Musiksendung «Living Room» erhält zusätzlich mehr Platz für die Live-Darbietungen. Die Sendung «Noiz» wird nun täglich live ausgestrahlt. Und neu geschaffen wurde das Format «Snapshow», welches nah gefilmt wurde und nur zwei bis drei Minuten lang ist. Geplant sind zudem eine grössere Live-Sendung am Sonntag und eine Game-Sendung. Um den Fokus noch mehr auf nationale Themen zu legen, wurde auch eine neue Stelle geschaffen: als Chefredakteurin wurde Marguerite Meyer besetzt.Kostprobe des neuen Joiz-Formats «Snapshow»:
Autor: Dominic Karrer
