«Hacking Marketing!»

MARTECH Am 20. und 21. Oktober trafen sich 450 Marketing-Technologen  zur ersten europäischen Martech-Konferenz in London. Christoph Oggenfuss* gibt einen Rückblick. Ein Highlight war das Eröffnungsreferat von Scott Brinker, Mitgründer der US-Unternehmung ion interactiv.Knapp 40 Prozent der Teilnehmer kamen aus UK und die weiteren Teilnehmenden aus der ganzen übrigen Welt. Scott Brinker, der Initiant und Konferenzvorsitzende aus den USA, hat in seiner Eröffnungskeynote im Wesentlichen zwei Dinge deutlich gemacht: Einerseits die Angebotsproliferation von Lösungen im digitalen Marketing und andererseits die massiv veränderte Rolle des CMO. (Bild 1) Verkürzt ausgedrückt – from Art&Copy to Code&Data (Bild 2). Nicht überraschend schreibt derselbe Scott Brinker an einem Buch mit dem Titel „Hacking Marketing“.
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Bild 1: Scott Brinker der Initiant von Martech eröffnet die erste Europäische Konferenz.
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Bild 2: Marketing im fundamentalen Wandel.Marketing und Informatik als TeamMit Fallstudien von Marks&Spencer, ebay, Carlsberg, DHL und weiteren wurde anschaulich gezeigt, wie massiv sich das klassische Marketing ändern muss, um den Anforderungen des digitalen Marketings gerecht zu werden. Es kann nicht sein, dass Marketer von Customer Experience und Technologen von User Experience sprechen und beide das Gleiche meinen – dieser Gap ist schnell zu schliessen. Sehr beeindruckend war die Transformations-Story von Marks&Spencer, als klassisch analoger 130 jähriger Retailer, hin zu einem digitalisierten Multichannel-Unternehmen. Hier wurde deutlich, wie die Marketing-Performance vom geschickten Einsatz von Marketing-Technologie abhängt. Gleichzeitig hat der Referent aber betont, dass der Schlüssel zum Erfolg in den eng zusammen arbeitenden Teams von Marketing und Informatik gelegen hat.Die drei Key-Statements von Martech-London 2015:–         Die „New School of Marketing“ ist der Wegweiser ins digitale Zeitalter (Bild 3)-         Nicht die Titel (Chief Digital Officer, Chief Customer Officer, Chief Data Officer etc.) sind entscheidend sondern die Rollen die diese Personen ausüben.-         Im Rahmen von IoT (Internet of Things) werden Dinge nicht nur vernetzt sein sondern auch „sprechen“ können. Was bedeutet das für die Marketing-Funktion?
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Bild 3: Digitales Marketing braucht eine „neue Schule“. *Christoph Oggenfuss, Front Office Architekt, CE-Owner markITing ag Zürich   (www.markiting.ch)

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