Fünf Tipps für einen erfolgreichen Mobil-Shop
MOBILE SHOP Immer mehr Leute kaufen über mobile Endgeräte ein. Für Betreiber ist dabei entscheidend dem Nutzer ein bequemes und einfaches mobiles Kauferlebnis zu bieten. Denn scheitert der Kauf bereits an Problemen wie zu langen Ladezeiten der mobilen Seiten, ist der Kunde schnell verloren. Folgende Tipps stammen von Mobile-Commerce-Experten bei Trusted Shops.1. Lange Texte nur in AuszügenWas im Web schon immer gilt, wird für mobil-optimierte Shops umso wichtiger: Auf den Punkt kommen. Gerade mobile Onlineshopper möchten ihre Fragen zu Produkten schnell beantwortet wissen und nicht auf dem Smartphone kilometerlange Texte lesen oder über diese hinwegscrollen müssen. Wenn dann doch einmal längere Texte – wie zum Beispiel für Inhaltsangaben oder Appetit-Anreger für Bücher – nötig sind, sollte der ganze Text nur nach Interaktion mit dem Besucher angezeigt werden (z.B. nach einem Klick). Als Beispiel: Der Online-Buchhändler Thalia löst dies aktuell schön in seinem mobilen Online-Shop.2. Link zur Desktop-Version anbietenEgal, wie gut der eigenständige mobile Onlineshop auch ist: Es gibt immer Nutzer, die nach dieser einen Information suchen, die auf der mobilen Produktseite nicht abgebildet ist. Es soll auch an Nutzer gedacht werden, die sich in der eigenständigen mobilen Version des Shops nicht zurecht finden, weil mobil eine andere Kategorisierung als im normalen Shop angeboten wird. Diesen Nutzern soll mit einem Link auf die „normale“ Desktop-Version Ihres Onlineshops ein grosses Stück Wahlfreiheit geboten werden. Daher ist eine Verlinkung zur Desktop-Version – zum Beispiel am Ende der Website – obtimal.3. Beim Ausfüllen von Formularen helfenEin Onlineshop kommt im Normalfall nicht ohne Formulare aus. Egal ob Newsletter-Anmeldung, Bestellprozess, Nutzerregistrierung oder Suche: Formulare finden sich an vielen Stellen in Onlineshops. Shopbetreiber wissen schon aus der Desktop-Welt: Schlechte Formulare sind Conversion-Killer. Das gilt umso mehr für das Shopping auf dem Smartphone oder Tablet. Daher sollte die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs verringert werden. Abgefragt werden nur die unbedingt notwendigen Informationen und die Möglichkeiten der Software-Tastaturen auf Smartphones sollte unbedingt genutzt werden. Mit HTML5 kann ganz einfach das Smartphone dazu bewegt werden, das E-Mail-Adressen-Tastaturlayout anzuzeigen, wenn beispielsweise die E-Mail-Adresse des Kunden abgefragt wird. Genauso kann direkt der Ziffernblock angezeigt werden, wenn zum Beispiel nach einer Telefonnummer oder Hausnummer gefragt wird.4. Ladezeiten optimierenGerade mobil haben die Kunden wenig Geduld. Eine schnelle Ladezeit ist daher das A und O. Sowohl bei responsive Onlineshops als auch bei eigenständigen mobilen Shops gibt es häufig noch Optimierungspotenziale. Daher sollten Stylesheets und Javascriptdateien minifiziert und ein Kompressionstool zum verkleinern von Dateigrössen bei Bildern ohne sichtbaren Qualitätsverlust genutzt werden. Ein Test mit der Startseite von zufällig gewählten Onlineshops hat hier Einsparmöglichkeiten zwischen 55 und 70 Prozent offenbart.5. Homescreen-Icons einfügenOnlineshops leben auch immer von Stammkunden. Damit diese den Weg direkt in den Onlineshop finden, legen sich viele passionierte Onlineshopper den Shop ihres Vertrauens auf ihren Homescreen.Onlineshop Symbole für den Homescreen sollten daher eingebunden werden. Sowohl iOS, Android als auch Windows Mobile ermöglichen es, Websites auf dem Startbildschirm als Favoriten abzulegen. Mit einfachen Onlinegeneratoren kann ein HTML-Code innerhalb von wenigen Minuten generiert werden.
