Droht die Twint-App zu scheitern?

UBS-TWINT-with-BeaconWirbel um die Mobile-Payment-Lösung Twint. Eine Meldung auf dem Schweizer Finanzblog «Inside Paradeplatz» berichtet, dass die App bei der CS für Android bisher nur rund 1’000 Mal heruntergeladen wurde. Bei der Postfinance sind es laut dem Blog gut 10’000 Downloads, bei Raiffeisen werden bei Android 10’000 bis 50’000 Installationen genannt. Autor Lukas Hässig spricht deshalb von einem «historischen Flop der führenden Banken der Schweiz».Twint – Rest in Peace?Auf seinem Digital-Business-Blog «Carpathia» doppelt E-Commerce-Experte Thomas Lang nach. Er bemängelt auf seinem Blog-Eintrag, dass Twint ein «Rohrkrepierer» sei. «Es finden sich im App-Store heute nahezu ein Dutzend Twint-Apps, den Durchblick hat der Normalkunde nicht. Die Migration auf das neue Twint von Paymit und Twint war gelinde gesagt eine Katastrophe.» Eigentlich sei E-Payment ja eine Kernkompetenz der Banken. «Weniger Kernkompetenz bei den Banken bleibt bis heute die Kunden- und Nutzerfreundlichkeit», so Lang. «Die globalen Akteure bedanken sich und kümmern sich währenddessen um die wahren Kundenbedürfnisse.» Sein Beitrag schliesst mit einem fett hervorgehobenden «RIP TWINT».Auf Twitter hat Twint bereits reagiert, und wies darauf hin, dass die publizierten Zahlen von «Inside Paradeplatz» nicht korrekt sind und es bereits über 365’000 registrierte User gibt.https://twitter.com/TWINT_AG/status/886953285357367296Auf Twitter sind die User ebenfalls skeptisch, dass sich Twint auf Dauer gegen die ausländische Konkurrenz wie Apple Play durchsetzen kann:https://twitter.com/gsagt/status/887250097813291008https://twitter.com/horstwilmes/status/887236626199580672https://twitter.com/DamoVGC/status/887228997217771520https://twitter.com/comboeuf/status/887236967242633217

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