Der beste Versandzeitpunkt für E-Mails
Der E-Mail-Marketingspezialist Inxmail hat für den Benchmark Öffnungs-, Klick- und Bounceraten von mehr als 1.000 Kunden ausgewertet.Erfolgreichste Branchen und Top-PerformerDer Benchmark zeigt: Im Jahr 2016 liegt der Mittelwert der Öffnungsrate bei 31,2% und damit um 0,6% höher als im Vorjahr. Deutlich darüber liegt die Branche Kunst & Kultur, die mit einer Öffnungsrate von 57,1% Spitzenreiter im Branchenvergleich ist. Platz 2 belegt Freizeit & Touristik mit 48%, gefolgt von der Energiewirtschaft auf Platz 3 (39%).

Ausserordentlich gute Performancewerte zeigen nach wie vor Triggermailings. Im Jahresmittel haben diese anlassbezogenen Mailings mit 41,2% eine deutlich höhere Öffnungsrate als „reguläre Newsletter“ (31,2%). Bezogen auf die Zielgruppe B2B ist der Wert sogar fast doppelt so hoch. Bei der Klickrate schneiden Triggermailings noch besser ab.Kein eindeutiger TrendIm Gegensatz zur gestiegenen Öffnungsrate ist die mittlere Klickrate im Jahr 2016 um 0,3% leicht gesunken und liegt bei 5%. Die Bouncerate ist mit 0,6% konstant geblieben. Die Ergebnisse sprechen einerseits für gut gewählte Betreffzeilen und dafür, dass sich die Versender eine Reputation durch relevante Inhalte aufgebaut haben. Andererseits deutet die leicht negative Tendenz der Klickrate darauf hin, dass die Versender bezüglich der Relevanz und Gestaltung der Mailinginhalte sowie der Platzierung von Call-to-Actions etwas nachgelassen haben.

Der beste VersandtagDie Öffnungsrate nimmt im Wochenverlauf bis Donnerstag ab. Ab Freitag scheinen die Zahlen erst leicht und am Samstag dann signifikant zu steigen. Der Sonntag fällt wiederum niedriger aus und entspricht dem Montagswert.Vergleicht man B2C und B2B zeigt sich ein anderes Bild. Die mittlere Öffnungsrate für die Zielgruppe B2B verläuft zu Wochenbeginn ziemlich konstant und schwankt am Wochenende deutlich. Die Höhepunkte werden am Freitag und Sonntag erreicht, während im B2C die Höhepunkte am Montag und Samstag liegen.Der beste VersandzeitpunktDer Verlauf der allgemeinen Öffnungen nach Versandtag und -uhrzeit zeigt morgens zwischen 8 und 9 Uhr und für die späten Nachmittag-stunden bis in den frühen Abend hinein die höchsten Werte. Eine Ausnahme bildet hier lediglich der Samstag.Mailings im B2B, die unter der Woche früh morgens bis 9 Uhr versendet werden, haben besonders hohe mittlere Öffnungsraten. Im Tagesverlauf nehmen die Werte dann stetig ab.Ein anderes Bild zeigt sich bei der Zielgruppe B2C. Zwar weisen die Morgenstunden auch hier eine Steigung der Öffnungsrate auf, aber nach einem leichten Rückgang mittags steigen die Kennzahlen zum Abend hin noch einmal deutlich an und überholen sogar die Morgenwerte. Eine Erklärung dafür ist, dass private E-Mails am Abend bis zu späteren Uhrzeiten gelesen werden als berufliche E-Mails.

Anteil Öffnungen allgemein nach Versandtag und -uhrzeit 2016.10 Tipps für eine höhere Öffnungsrate1. Für die Öffnungsrate sind Bekanntheit des Absenders, Betreffzeile und Relevanz von früheren Versendungen verantwortlich.2. Die Marke muss in der Absenderadresse klar erkennbar sein.3. Viele E-Mail-Clients zeigen neben dem Absender und Betreff einen Pre-Header an. Dieser Text soll sinnvoll genutzt werden.4. Kurze Betreffzeilen verwenden. Mobile Endgeräte zeigen meist nur die ersten 30 Zeichen des Betreffs an.5. Das Wichtige an den Anfang. Damit kommt die Kernaussage beim Leser auch bei abgeschnittenem Betreff an.6. Symbole im Betreff sind Eye-Catcher und erhöhen die Aufmerksamkeit des Lesers.7. Split-Tests helfen, um verschiedene Varianten von Betreffzeilen zu testen und zu vergleichen.8. Unterschiedliche Versandzeitpunkte testen, um die Leser zur richtigen Zeit zu erreichen.9. Personalisierte Betreffzeilen können sich ebenfalls positiv auf die Aufmerksamkeit der Leser auswirken.10. Relevante und nützliche Inhalte an den Leser senden. Das motiviert auch zur Öffnung von zukünftigen Mailings.
