Acht Tipps für eine bessere User Experience im Mobile Commerce

MOBILE COMMERCE Shopping auf Smartphone und Tablet ist Trend. 2016 wird ein Drittel der Umsätze aus dem Online-Handel mobil generiert. Die User Experience von Apps und Mobile-Sites hingegen steht noch immer hinter dem Kauferlebnis am Desktop zurück. Google stellt acht Tipps für ein besseres mobiles Nutzererlebnis von Online-Shops vor. 1. KundenspracheFremdartige Begriffe erschweren dem Nutzer das Verständnis. Besonders bei Call-to-Actions können markenspezifische Formulierungen den Mobile Shopper verunsichern. Eine klare Kommunikation der Funktionalitäten und Produktmerkmale hat Vorrang vor dem Messaging.2. Effiziente Suchbegriff-IndizierungUser sind es gewohnt, sich den Weg zum Produkt mit Suchen zu erleichtern. Shopbetreiber sollten also dafür sorgen, dass Suchergebnisse aussagekräftig sind. Der Nutzer muss mit Autokorrektur unterstützt werden, Auto-Suggests oder der Erkennung von Synonymen.3. Zeigen, was man hatFür jedes Produkt sollten genau die Details abgebildet werden, die den Kunden interessieren. Dabei sollte man sich auf die für den Kunden relevanten Produktdetails konzentrieren. Auch bei den Produktfotos sollte der Nutzer genau sehen können, was ihn interessiert. Hier hilft eine stufenlose Zoomfunktion oder noch besser, einen 360-Grad-Blick.4. Nicht mit der Tür ins Haus fallenManche Mobile-Sites und Apps fragen gleich zu Beginn nach Erlaubnissen für Benachrichtigungen oder Kamerazugriff. In diesem Moment ist dem User der Nutzen seiner Einwilligung aber nicht klar: Der Shop wird zum Bittsteller. Besser ist es, in den richtigen und relevanten Momenten um Erlaubnis zu bitten. Beispielsweise, wenn ein Produkt aktuell vergriffen ist oder der Nutzer ein Profilbild von sich erstellen will.5. Drängen Sie den Kunden nicht gleich zur KasseLegt ein Nutzer ein Produkt in den Warenkorb, dann sollte dieser nicht direkt zum Warenkorb geführt werden. Am besten wird der Warenkorb in einem Overlay gezeigt, damit der Mobile Shopper weiterbummeln kann. Zur Kasse wird der Käufer dann geleitet, wenn er abzuspringen droht oder seinen Korb anschaut.6. Gastgebermanieren sind wichtigViele Online-Shops fordern bei jeder Bestellung einen Login. Nutzer hingegen wollen nur dann ein Profil anlegen, wenn sie einen Shop auch häufiger besuchen wollen. Shopbetreiber sollten daher immer eine Bestellung als Gast ermöglichen, ohne sich registrieren zu müssen.7. Hilfe bei Formularen anbietenFormulare mobil auszufüllen, kann für den Nutzer wirklich unbequem sein. Mit drei einfachen Kniffen lässt sich das ändern: Der Blick auf die Formularfelder sollte frei gehalten werden, statt sie hinter Tastatur und Co. zu verstecken. Das aktuelle Feld im Zentrum des Screens sein. Und zur Effizienzsteigerung sollten Leistungen wie Autovervollständigung, Zuordnung von Postleitzahl und Stadt oder Kreditkartenscan angeboten werden.8. Check-out-Rabatt-Codes bereit haltenDas Einlösen von Rabatten sollte so einfach wie möglich sein. User wollen beim Check-out nicht mühsam nach den Promotion Codes suchen, aufgrund derer sie vielleicht überhaupt erst auf die Site gekommen sind. Rabatt-Codes sollten deshalb automatisch an der Kasse eingeblendet werden.

More articles on the topic