Museum für Kommunikation startet neuartiges Ausstellungskonzept

Das Museum für Kommunikation in Bern öffnet nach grossem Umbau neu - und bindet Besucher aktiv in den Dialog ein.

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Die Eröffnung des Museums für Kommunikation in Bern steht am 19. August nach einem grossen Umbau an. Fünf Jahre nahm die Planung in Anspruch, ein Jahr lang dauerte die Umsetzung. Die grösste Neuerung ist, dass der Museumsbesuch zur persönlichen Begegnung wird. So werden in der Dauerausstellung stets Gastgeber unterwegs sein, die zum Gespräch einladen, Fragen beantworten und Hintergrundinformationen vermitteln. Museumsdirektorin Jacqueline Strauss wagt damit ein neues Format, das es bisher in der Schweiz noch nicht gibt. » Zu den Aufgaben der Gastgeber gehört auch die Arbeit an der Kasse, die Museumsaufsicht und die regelmässige Recherche, um das Museum auf dem neusten Stand zu halten.

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Die Ausstellung erstreckt sich über 2000 Quadratmeter. Besucher erwartet auf dem Vorplatz ein Begegnungsort mit 66 Stühlen und drei Stockwerke mit Themenbereichen wie Erinnerungen, Labor des Alltags, Digitalisierung und Visionen der Zukunft. Die Anordnung der Ausstellung nach Themen statt nach Chronologie ist neu. In einem zusätzlichen Stockwerk finden ausserdem Wechselausstellungen statt.

Interaktiven Installationen passen zum Motto der Ausstellung: », sagte Strauss.

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Die Planung und Umsetzung der Ausstellung kostete das Museum rund 11 Millionen Franken. Unterstützung kam vom Kanton Bern, von Kultur Stadt Bern, der Haslerstiftung, Ernst Göhner Stiftung, Prohelvetia, Prof. Otto Beisheim-Stiftung, Die Mobiliar, AEK Bank, Ericsson und der Gebäudeversicherung Bern.

Am Samstag, den 19. August 2017, eröffnet das neue Museum für Kommunikation seine Türen mit einem Fest von 14 bis 24 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Geboten wird ein Programm mit Kino, Dachterrassenbar, einem Spezialkonzert der Polstergruppe, Vintage-Fotoshootings, Animationsfilmatelier und Kinderprogramm. Vom Bahnhof Bern fahren Postautos zum Museum. Der reguläre Eintrittspreis liegt bei 15 Franken für Erwachsene, reduziert bei 10 Franken und für Kinder fallen 5 Franken an. (pd / sda / aks)

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