European Experience Index: KI steigert die Effizienz, aber ohne «schnelle Wunder»

Die Agentur Jeff hat den European Experience Index 2026 veröffentlicht. Die Studie umfasst 26 europäische Märkte und liefert zentrale Erkenntnisse für den Schweizer Live-Kommunikationsmarkt. Die Analyse zeigt aktuelle Trends und Entwicklungen in der Branche auf.

Die Agentur Jeff hat den European Experience Index 2026 veröffentlicht. Die umfassende Studie erfasst insgesamt 26 europäische Märkte und liefert wichtige Erkenntnisse für den Schweizer Live-Kommunikationsmarkt.

Der Index analysiert aktuelle Trends und Entwicklungen in der europäischen Event- und Erlebnisbranche. Die Daten bieten Einblicke in die unterschiedlichen Märkte und deren spezifische Charakteristika.

Jeff Zürich hat die Erkenntnisse speziell für den Schweizer Markt aufbereitet. Die Studie ermöglicht es Unternehmen und Agenturen, ihre Strategien im Bereich Live-Kommunikation auf Basis fundierter Daten zu entwickeln und anzupassen.

Der European Experience Index 2026 bietet eine vergleichende Perspektive über verschiedene europäische Märkte hinweg.

Kerntrends  in Detail: Talent, Technologie, Vertrauen

  • KI: kraftvoll, aber kein Wundermittel. 79 % der Agenturen sehen KI als dominanten Trend, 97 % nutzen sie bereits aktiv. Die Technologie beschleunigt Workflows, ersetzt aber keine strategische Tiefe. Viele Auftraggebende erwarten jedoch schnelle „Wunder“. Dieses Spannungsfeld macht deutlich: KI erzeugt Effizienzgewinne, aber auch neue Erwartungshaltungen, die professionell gemanagt werden müssen.
  • Talent als Schlüsselressource. 50% der Agenturen nennt den Zugang zu qualifizierten Mitarbeitenden als grösste Herausforderung. Gleichzeitig wächst der Druck, bestehende Teams weiterzuentwickeln. Flexible Arbeitsmodelle werden zu einem essenziellen Faktor – besonders in kleineren, hochkompetitiven Märkten wie der Schweiz. Hybride und flexible Arbeitsmodelle werden zunehmend entscheidend, um Top-Talente zu gewinnen und zu halten.
  • Nachhaltigkeit als moralische Pflicht. Fast die Hälfte der Agenturen berichtet, dass Kund:innen Nachhaltigkeitsnachweise verlangen, nur wenige investieren jedoch dafür – insbesondere im DACH-Bereich ist die Umsetzung durch Budgetrestriktionen limitiert. Diese Lücke birgt sowohl Risiken für die Glaubwürdigkeit als auch Chancen für Agenturen, die proaktiv nachhaltige Lösungen anbieten.
  • Events als Content-Plattformen. Live-Erlebnisse werden zunehmend als Startpunkt für langfristige Content-Strategien genutzt. Social-Kampagnen, Community-Building und Echtzeit-Formate verbinden sich zu plattformübergreifenden Erlebnisökosystemen. 56 % der DACH-Kund:innen wünschen sich sinnstiftende, immersive Erfahrungen («Purpose-driven Experiences»), die über den Event hinaus nachhaltige Wirkung entfalten. Die Daten zeigen: Marken erzielen höhere Reichweite und nachhaltigeres Engagement, wenn Events als Content-Generator verstanden werden.
  • ROI- und KPI-Lücke. Obwohl 74 % der Kund:innen den ROI als wichtigsten Erfolgsindikator ansehen, verfügen fast 40 % der DACH-Kund:innen über keine klar definierten KPIs. Der Report zeigt deutlich: Wirkung lässt sich nur nachweisen, wenn Messmodelle gemeinsam entwickelt werden – und zwar konsequent.

Im Kontext dieser Trends fasst Ralf Specht, Chairman von 27Names, die Entwicklung pointiert zusammen: Der EEX sei «ein Spiegel für unsere Branche», der zeige, was funktioniere, wo Missverständnisse liegen und wo die grössten Chancen entstehen.

Als Teil von 27Names – einem Netzwerk aus 27 unabhängigen europäischen Agenturen mit über 1’200 Mitarbeitenden – erhält Jeff Zürich Zugang zu international validierten Best Practices, Research und Innovationsprogrammen. Für Schweizer Auftraggebende bedeutet das: lokale Expertise mit europäischem Wissensvorsprung.Der EEX 2025, durchgeführt von NewtonX für das 27Names Netzwerk, liefert erstmals einen länderübergreifenden Benchmark für die Live-Kommunikationsbranche und beleuchtet, wie Talent, Technologie und Vertrauen die zukünftige Zusammenarbeit von Marken und Agenturen prägen.

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