Co-Geschäftsführer Bigliel verlässt Politnetz

Thomas Bigliel, einer der beiden Geschäftsführer von Politnetz, verlässt das Unternehmen. Man habe sich aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung im gegenseitigen Einvernehmen getrennt.

Sebastian Manthei wird alleiniger Geschäftsführer, wie Politnetz in einer Mitteilung vom Dienstag mitteilt. Manthei leitete das Unternehmen bisher gemeinsam mit Bigliel. Politnezt.ch, die Plattform für politische Diskussion und Transparenz, wurde 2009 gegründet. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde sie, nachdem sie Missstände bei der Stimmenzählung im Ständerat aufgedeckt hatte: Nachdem mehrere Falschzählungen bekannt geworden waren, wechselte die Kleine Kammer zum einem elektronischen Stimmenzählsystem.

 

100 Sekunden Saastal

Die Freie Ferienrepublik Saas-Fee präsentierte vor einigen Tagen ihren neuen Imagefilm. In 100 Sekunden zeigt der von TV-Regisseur Sven Fleck erstellte Clip den Winter im Saastal.

In 100 Sekunden werden die wichtigsten Attraktionen und Besonderheiten der Destination beleuchtet. Ziel des Films ist es, die Freie Ferienrepublik Saas-Fee vorzustellen und deren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Regie für den Imagefilm führte der TV-Regisseur Sven Fleck. Nach einem Aufenthalt im Saastal zeigte sich der Deutsche begeistert von der natürlichen Umgebung. Fleck koordinierte bereits das Programm bei zahlreichen Formel-1-Rennen und der Sendung „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“. Bekannt vorkommen wird den Zuschauern wahrscheinlich die Stimme des Films – diese spricht die deutsche Synchronstimme von Bruce Willis und Gérard Depardieu.

Der Imagefilm sei ein weiterer Schritt in der neuen Vermarktungsstrategie der Destination, so Pascal Schär, Direktor der Tourismus-Akademie. Neben dem Imagefilm arbeitet die Destination momentan vor allem am eigenen Nachrichten- und Reportagensender Allalin TV.
 

//www.youtube.com/watch?v=53W_zDssD-w

Tutti.ch lanciert Online-Magazin für Second Hand

Das Kleinanzeigenportal veröffentlicht ab sofort regelmässige Beiträge zum Thema Second Hand. Sie zeigen die Möglichkeiten von gebrauchten Artikeln im eigenen Alltag auf und geben Tipps beim Kauf oder Verkauf aus zweiter Hand.

Auf Tutti.ch finden sich aktuell über 300’000 Inserate mit überwiegend gebrauchten Artikeln. Eine Fundgrube, auch für ausgefallene Stücke. «Aus diesem Grund möchten wir mehr über die Möglichkeiten von Second Hand informieren», sagt CEO Francesco Vass. Mit dem Magazin Magazin.tutti.ch wolle man zu einem besseren Image gebrauchter Artikel beitragen.

Dazu wurde die Bloggerin Marianne Kohler (Sweet Home Blog) an Bord geholt. Sie wird den Lesern Tipps über das Einrichten und Wohnen mit Second Hand Artikeln geben. Auch die Videojournalisten Nadia Holdener, ehemalige Moderatorin der Sendung «trash up» beim Schweizer Fernsehen, ist dabei. In ihren Videos wird sie zeigen, wie man beispielsweise aus einem gebrauchten Snowboard eine coole Garderobe basteln kann. Im Online-Magazin sei zudem Platz für wertvolle Hinweise. Zum Beispiel worauf man achten sollte, wenn man ein gebrauchtes Velo oder einen Kinderwagen kaufen möchte.

Logo gestalten und Bastelnachmittag gewinnen

Zum Launch des Online-Magazins veranstaltet Tutti.ch einen Kindermalwettbewerb. Das Logo des Kleinanzeigenportals darf von Fünf- bis Zehnjährigen kreativ gestaltet werden. Das Gewinner-Logo wird dann für zwei Wochen auf der Webseite veröffentlicht. Dazu gibt es einen Bastelnachmittag mit fünf Freunden sowie zehn Stifteboxen zu gewinnen.

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Videojournalistin Nadia Holdener

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Bloggerin Marianne Kohler

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Garderobe aus einem gebrauchten Snowboard
 

Weko stellt Voruntersuchung gegen Santésuisse ein

Der Krankenversicherungsverband hebt auf Druck des Sekretariats der Wettbewerbskommission (Weko) eine Vereinbarung betreffend Kundenwerbung auf. Die Weko hat daraufhin die Voruntersuchung eingestellt.

Im Juni 2011 hatte Santésuisse eine Vereinbarung im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung in Kraft gesetzt. Sie sah den Verzicht auf Dienstleistungen von Call-Centern, die Senkung der Entschädigungen für Makler und Vermittler sowie die Festlegung von Qualitätsanforderungen vor. Während die Regelung von Qualitätsanforderungen kartellrechtlich kein Problem darstellt, ergab die Analyse der beiden anderen Massnahmen Anhaltspunkte für eine mögliche Wettbewerbsbeschränkung.

Das Sekretariat der Weko ist gemäss Communiqué vom Montag der Ansicht, dass die Krankenversicherer über Informationsmittel verfügen können müssen. Nur so können die Kunden bei der Wahl ihres Krankenversicherers von den besten Angeboten profitieren und ein wirksamer Wettbewerbs aufrecht erhalten werden, wie dies auch vom Gesetzgeber vorgesehen ist.

Eine abgestimmte Reduktion der Werbung und der Information der Versicherten hätte laut Weko negative Auswirkungen auf die Prämien und die Transparenz des Marktes haben können. Das hätte auch den Grundsätzen des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) entgegengestanden.

Da Santésuisse die Vereinbarung aufhob, konnte die Vorabklärung nun ohne Folgen eingestellt werden.
 

Aus Isopublic wird Léger Schweiz

Das Schweizer Markt- und Meinungsforschungsinstitut Isopublic tritt künftig unter dem Markennamen Léger Schweiz auf. Der Verwaltungsrat hat eine entsprechende Umfirmierung beschlossen.

Die mit dem Beitritt zur kanadischen Léger Gruppe vor gut zwei Jahren eingeleiteten Strategie, den Kunden die Vorteile von neuen Produkten und einem internationalen Netzwerk zugänglich zu machen, wird damit weiter umgesetzt.

Léger Schweiz bietet Zugang zu umfassenden Technologien und Methoden etwa im Bereich der Online Marktforschung, Realtime-Messungen und Kundenfeedbacksystemen, zu Produkten für bestimmte Fragestellungen und Branchen oder zu anspruchsvollen statistischen Modellen und Verfahren. Die Kunden profitieren von der Erfahrung und dem Methoden-Knowhow von über 600 Mitarbeitenden der Léger Gruppe.

Neuer Key Account Manager bei Migros Medien

Seit 17. Februar 2014 ist Andreas Hess als Key Account Manager im Team Anzeigenverkauf der Migros Medien tätig. Er tritt die Nachfolge von Kurt Schmid an, der das Unternehmen per Ende Januar verlassen hat.

Andreas Hess verfügt über langjährige Erfahrung im Anzeigenverkauf und ist seit 13 Jahren im Medienumfeld tätig, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag. Er arbeitete zuvor als Anzeigenleiter beim Etzel-Verlag und betreute unter anderem die Magazine «Das Einfamilienhaus» und «Raum und Wohnen» sowie die Zeitschrift «Häuser modernisieren». In seiner neuen Funktion betreut er Kunden in den Regionen Bern, Mittelland und Basel.

 

Zu guter Letzt: Oppositionsführer als Testimonial

Tchibo wollte diese Woche die Werbekampagne «Fit mit den Klitschkos» starten. Bei der Produktion des Kampagnenspots sah wohl noch niemand die Geschehnisse in der Ukraine vorher. 

Tchibo wollte mit den prominenten Klitschko-Brüdern für neue Fitnessprodukte werben. Im Spot von Jung von Matt, der in den kommenden Tagen hätte ausgestrahlt werden sollen, preisen die Brüder Produkte wie ein Springseil oder einen wasserfesten MP3-Player an. Nach dem blutigen Umsturz entschied das Unternehmen nun, die Werbekampagne zu stoppen. Die Öffentlichkeit bekommt den Spot nicht zu Gesicht.

Wieviel Geld das Unternehmen damit bewusst in den Sand setzt, ist nicht genau bekannt. Die Klitschko-Brüder sowie die Produktion waren bereits bezahlt, auch die Sendezeiten größtenteils verbindlich gebucht, informiert das Unternehmen. Mit den Gesichtern der Brüder bedruckte Verpackungen nimmt Tchibo hingegen nicht aus dem Verkauf. Das lasse sich nicht mehr ändern, heisst es. 

Bei Tchibo kann man offenbar damit leben, weiterhin mit dem Oppositionsführer in Verbindung gebracht zu werden und befürchtet nicht zwingend einen Imageschaden. Vielmehr fände man es wohl zum jetzigen Zeitpunkt einfach unpassend, Vitali Klitschko beim Seilspringen zu präsentieren. (sis)
 

Spinas Civil Voices: Action-Spot für die Pfadi

Über 100 Jahre gibt es die Pfadibewegung schon. Während unzählige andere Dinge, die zur gleichen Zeit auf die Welt kamen, diese wieder still und leise verlassen haben, steht die Pfadi mit ihren über 40'000 Mitgliedern nach wie vor wie eine Eins in der Natur.

Naja, wie eine Eins mit einer kleinen 2 am Rücken! Denn andere Freizeitangebote, andere Sportarten und ein anderer Zeitgeist haben der guten, alten Pfadi zugesetzt. Für die Jungen und Mädchen von heute hat die Pfadi auf der ultimativen Coolheits-Liste Plätze verloren.

Um die Pfadi bei den 8- bis 14-Jährigen wieder ins Gespräch zu bringen, hat die Werbeagentur Spinas Civil Voices für die Pfadibewegung Schweiz einen abenteuerlichen Kino-Spot entwickelt. In einer Mischung aus Winnetou, Frodo und Indiana Jones jagt ein kleiner Pfadi leichtfüssig durch den Wald, während seine Widersacher stolpernd auf der Strecke bleiben.

Verantwortlich bei Pfadi: Andrea Adam (Leiterin Kommunikation), Martin Knoblauch (Leiter Fundraising). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Matthias Freuler, Miriam Fischer, Tom Malecha (Kreation), Mareike Biegert (Beratung), Meier Productions (Produktion), Alexander Meier (Regie), Tom Malecha (Kamera), Jingle Jungle (Sounddesign), Lorenz Spinas (Gesamtverantwortung).
 

//www.youtube.com/watch?v=aGah8qDQo2o

Marc Jäggi wechselt von Radio 1 zurück zu Radio 24

Der Verwaltungsrat von Radio 24 hat Marc Jäggi zum neuen Programmleiter ernannt. Er tritt die Nachfolge von Karin Müller an, welche das Unternehmen per Ende Oktober 2013 verlassen hat. Der 39-Jährige wird seine Stelle am 2. Mai 2014 antreten.

Marc Jäggi war die letzten sechs Jahre als Moderationsleiter und Mitglied der Programmleitung von Radio 1 tätig. Seit Sendestart war er Moderator der Morgenshow. Bei Radio 1 war er massgeblich am Aufbau und an der Entwicklung der Programmstruktur beteiligt. Roger Schawinski bedankt sich in einer Mitteilung vom Montag für den «grossen Einsatz» von Jäggi, der in dieser Zeit zu einem seiner «engsten Mitarbeiter» geworden sei. «Die Zusammenarbeit mit ihm war in jeder Phase ein grosses Vergnügen für mich», so der Geschäftsführer des Radiosenders.

Bereits von 1999 bis 2007 war Marc Jäggi in verschiedenen Funktionen bei Radio 24 tätig, zuletzt seit 2005 als Moderationsleiter und Mitglied der Programmleitung.
 

Newsnet und Sonntagszeitung lancieren Datenblog

Am Sonntag startete Newsnet, bestehend aus den Newsportalen von Tages-Anzeiger, Bund, Basler Zeitung und Berner Zeitung in Zusammenarbeit mit der Sonntagszeitung einen neuen Datenblog. Er setzt sich zum Ziel, aus Daten neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Zahlen und Statistiken sind zur Währung der öffentlichen Kommunikation geworden und scheinen all das zu sein, was der Mensch nicht ist: objektiv, exakt und unfehlbar. «Daten, verarbeitet zu Diagrammen, interaktiven Grafiken oder Karten, sind nicht nur schön anzuschauen, der Betrachter lernt etwas und hat bestenfalls noch Spass dabei», sagt Datenblog-Projektleiter Marc Brupbacher in einer Mitteilung vom Montag.

Der Blog will aus Daten neue Erkenntnisse gewinnen. «Erkenntnisse, die vielleicht für Wissenschaftler zu politisch und für Politiker zu heikel sind. Wir bringen diese Zahlen in neuer Form an die Öffentlichkeit und machen sie dem Leser zugänglich», ergänzt Brupbacher.

Der Datenblog liefert Datengeschichten aus den Themenbereichen Kultur, Wirtschaft, Digital, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Sport. Journalisten von Newsnet und der Sonntagszeitung werden mit Visualisierungen, Charts und Applikationen mal auf verspielte, mal auf klassische Weise den Blog bespielen. Es sind grössere Recherchen geplant, aber auch tagesaktuelle Themen werden aufgegriffen.

Dabei sollen Statistiken auch kritisch beleuchtet, Daten-Missbrauchs-Fälle oder fehlerhafte Methodik aufgedeckt und die Daten-Auskunfts-Verweigerer entlarvt werden. Leserinnen und Leser können sich aktiv einbringen – sei es in Form von Verbesserungsvorschlägen, Kritik oder Themeninputs.
 

Manfred Strobl wird 2015 CEO von Mediaschneider

Mediaschneider verpflichtet per 2015 Manfred Strobl als neuen CEO. Urs Schneider, Inhaber und Gründer von Mediaschneider, steht der Agentur als VR-Präsident und Kundenberater weiterhin zur Verfügung.

Manfred Strobl übernimmt die operative Leitung als CEO am 1. Januar 2015. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Marketing- und Vertriebserfahrung in verschiedenen Ländern. Die letzten zehn Jahre leitete Manfred Strobl die Geschäfte der Optimedia Frankfurt sowie der Omnicom Media Group (OMD und PHD) für die Schweiz.

 

ABG kritisiert Sponsoringvertrag zwischen Uni und UBS

Die Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit (ABG) des Zürcher Kantonsrats kritisiert in ihrem Zwischenbericht den Sponsoringvertrag zwischen der UBS Foundation und der Universität Zürich.

Die UBS finanziert mit 100 Millionen Franken den Ausbau der Forschung in den Wirtschaftswissenschaften. Der Sponsoringvertrag wurde erst auf Druck von Journalisten der Woz und der Zeit offen gelegt.

Es brauche eine einheitliche Regelung für die universitätsnahen Institute sowie eine regelmässige Prüfung solcher Verträge durch Regierungsrat und Kantonsrat, fordert nun die ABG am Montag. Die Freiheit von Forschung und Lehre werde durch den vorliegenden Vertrag «unmittelbar nicht eingeschränkt». Der Vertrag habe jedoch Mängel, so Kommissionspräsident Hans-Peter Portmann gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Er sei mit anderen Sponsoringverträgen nicht vergleichbar.

Uni muss Fragen beantworten und Richtlinien erstellen

Dem neu gegründeten universitätsnahen Institut der UBS Foundation würden erhebliche Rechte und Möglichkeiten eingeräumt, die inhaltliche und personalrechtliche Fragen aufwerfen. Diese Fragen müssten nun auf Basis eindeutiger Regelungen geklärt werden, die für alle universitätsnahen Institute in den einzelnen Fakultäten Anwendung finden, wie es in der Mitteilung heisst.

Die von Universitätsleitung und Universitätsrat in Aussicht gestellten umfassenden Richtlinien müssten rasch in Kraft gesetzt werden. Anschliessend müsse geprüft werden, ob der UBS-Sponsoringvertrag in einzelnen Punkten dazu im Widerspruch stehe, beispielsweise bezüglich Werbung, schreibt die ABG.

Sobald die Universität die Fragen der ABG beantwortet hat, nimmt die Subkommission ihre Arbeit wieder auf und erstellt den Schlussbericht. Wann dieser vorliegen wird, ist noch unklar. Die Uni müsse ihr Regelwerk überarbeiten, die ABG könne ihr dafür keine zeitliche Frist setzen, sagte Portmann. Er geht jedoch davon aus, dass der Vorgang in diesem Jahr abgeschlossen wird.

Die Universität Zürich wollte zum Zwischenbericht noch keine Stellung nehmen. Man wolle zuerst die Hausaufgaben machen und den Schlussbericht abwarten, sagte Mediensprecher Beat Müller auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. (SDA)
 

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