Zu guter Letzt: Cronuts und Nudel-Burger
Es begann mit einem Cronut – einer Kreuzung zwischen Croissant und Donut. Mittlerweile bekommt man in New Yorker Imbisslokalen auch Cragels, Bruffins und Nudel-Burger. Die Vermarktung im Internet hat viel dazu beigetragen, aus den Zwitter-Snacks einen Trend zu machen.
Der Cronut (das Rezept finden Sie hier) löste letztes Jahr einen Hype aus: Auf dem «Schwarzmarkt» wurden die ersten Cronuts angeblich für bis zu 100 Dollar gehandelt.
Auf diesen Cronut folgen nun der Cragel (Croissant-Bagel), der Bruffin (Brioche-Muffin) und der Ramen Burger (Burger zwischen zusammengepappten Ramen-Nudeln statt Hamburgerbrot). Dabei fasziniert offenbar nicht nur das kulinarische Erlebnis. Indem die Menschen beliebte traditionelle Speisen neu kombinieren, hinterfragen sie auf humorvolle Weise die gängige Esskultur.
Cronuts, Ramen Burgers & Co. will man nicht nur essen, sondern vor allem auch mit Freunden und Bekannten teilen. So verbreitet sich der Trend rasant, weil jeder zeigen will, dass er ein Teil davon ist. Zwitter-Snacks-Köche setzen gezielt auf soziale Medien. Die Erfinder des Ramen Burger posten regelmässig Fotos auf ihrer Facebook-Fanpage. Und für den Bruffin wurde sogar ein eigener Social-Media-Experte angestellt.
In der Schweiz gibt es leider keine bekannten Zwitter-Snacks. Aber der Trend könnte Sprüngli vielleicht zu einer Luxemgipfeli-Kreation inspirieren. (sis)
