Zu guter Letzt: Coca Cola mag Schwule – manchmal
Ausgerechnet die schmalzige Coca Cola-Kampagne «reasons to believe» sieht sich nun mit dem Vorwurf konfrontiert, Homosexuelle zu diskriminieren.
Coca Cola rechtfertigt sich damit, dass man kulturelle Gegebenheiten der jeweiligen Märkte berücksichtigt habe. Aufgrund von Umfragen sei ausfindig gemacht worden, was in den einzelnen Ländern als «relevant and valid» empfunden werde.
Solange es keine diskriminierenden Aussagen macht, kann man einem Unternehmen nicht vorwerfen, dass es seine Werbebotschaften auf die jeweiligen Zielmärkte ausrichtet. Es ist aber etwas ungeschickt, in einer globalisierten Welt nicht einmal im Rahmen einer einzelnen moraltriefenden Kampagne konsequent für die propagierten Werte einzustehen. Coca Cola hätte sich vielleicht besser auf das Heteropaar beschränkt. Antirassismus-Botschaften sind zwar nicht so progressiv, aber dafür länderübergreifend politisch korrekt. (sis)
Die Version mit Homo-Zeremonie für Grossbritannien:
//www.youtube.com/watch?v=vPqtwPhrwi0
Die Version mit Hetero-Hochzeit für Irland:
