Zu guter Letzt: Anpfiff mit 20 Minuten Verspätung

Die Super League-Übertragungen befremden durch englischsprachige Einblender. Darauf versuchten Leserkommentare von 20minuten.ch schon im Juli aufmerksam zu machen. Vergeblich.

Am 16. Juli berichtete 20minuten.ch über die Berichterstattung der ersten Super-League-Runde. «SF verpennt die neue Super League». Das Schweizer Fernsehen nannte nämlich immer noch Axpo als Sponsor, obwohl die Liga bereits «Raiffeisen Super League» hiess. In der Kommentarfunktion wurde mehrfach auf ein anderes Novum der SF-Übertragung hingewiesen: 

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Screenshots: 20min.ch

Auch Werbewoche.ch berichtete über den Artikel und die seltsamen englischsprachigen Einblendungen. Nicht dass man erwarten könnte, dass die 20 Minuten-Redaktion Werbewoche.ch liest. Aber vielleicht die eigenen Kommentare? Wie auch immer, früher oder später – zum Beispiel drei Monate später –  kommt man ohnehin selbst drauf.  So geschehen heute mit folgendem Artikel:

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Übrigens interessant, dass «die Hintergründe» im Grunde nichts anderes waren als eine Bestätigung dessen, was der Leser mit dem Pseudonym «Dani Wyler» bereits im Kommentar vermutete. Notker Ledergeber, Programmleiter SRF-Sport, gab gegenüber 20minuten.ch zu Protokoll: «Bezüglich der Sprache bei den Übertragungen der Super League hat sich die SRG mit den Partnern (SFL, Teleclub) auf Englisch geeinigt, da dies am neutralsten und in allen Sprachregionen der Schweiz zu verstehen ist.» Dies, weil die Partien nicht nur auf SF zwei, sondern auch auf den SRG-Sendern RSI und RTS ausgestrahlt würden. (hae)

Teaserbild: Keystone

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