Interaktive Schwester für Canal Poste
Screens Die Post lässt bis Ende Januar 100 Multimediaterminals aufstellen.
Screens Die Post lässt bis Ende Januar 100 Multimediaterminals aufstellen.Das Internet, der elektronische Zahlungsverkehr und die neue Konkurrenz bei der Paket- und Briefpost führen zu geringeren Frequenzen in den Poststellen und zu Entlassungen bei der Schweizerischen Post. Dieser Entwicklung will die Post nun mit einem Pilotversuch entgegentreten. In 75 Poststellen lässt sie bis Ende Januar 100 mannshohe Terminals aufstellen – eine Mischung aus Internetcafé, PostShop und Multimedia. Die vandalensicheren Geräte sind mit Kamera, Mikrofon, Lautsprecher, Tastatur, Touchscreen und ADSL-Leitung ausgestattet. Sie ermöglichen es Postkunden, E-Mails – sogar mit Foto-Anhang, Kurzvideo oder tönender Grussbotschaft – zu verschicken, im PostShop einzukaufen, News abzurufen und auf dem Portal Post.ch zu surfen – alles gratis. Wer darüber hinaus generell im Internet surfen will, kann dies zwar, bezahlt dann aber für fünf Surf-Minuten einen Franken.Das Wetter auf Augenhöhe
Die Terminals sind zudem mit einem zweiten Bildschirm auf Kopfhöhe ausgestattet. Er dient zum einen dazu, die Postkunden auf den neuen E-Kiosk aufmerksam zu machen. Über diesen Screen laufen aber auch News, Wetterprognosen, Hinweise auf Post-Produkte und Werbung. Für Content und Werbeakquisition ist die Firma TerminalCompany in Zumikon zuständig. Sie ist es auch, die die Geräte zur Verfügung stellt, installiert und betreibt. Die Post bezeichnet die Standorte und besorgt die ADSL-Anschlüsse.
«Dieser Versuch läuft bis Ende 2004», sagt Andreas Windler, bei der Post Leiter E-Business im Geschäftsbereich Poststellen und Verkauf. Ziel sei das Halten oder Erhöhen der Poststellen-Frequenz. Die Post erhoffe sich aber auch Mehrumsätze – durch den Verkauf von Drittprodukten und von Inhalten auf den Terminals.
(mk)
Die Terminals sind zudem mit einem zweiten Bildschirm auf Kopfhöhe ausgestattet. Er dient zum einen dazu, die Postkunden auf den neuen E-Kiosk aufmerksam zu machen. Über diesen Screen laufen aber auch News, Wetterprognosen, Hinweise auf Post-Produkte und Werbung. Für Content und Werbeakquisition ist die Firma TerminalCompany in Zumikon zuständig. Sie ist es auch, die die Geräte zur Verfügung stellt, installiert und betreibt. Die Post bezeichnet die Standorte und besorgt die ADSL-Anschlüsse.
«Dieser Versuch läuft bis Ende 2004», sagt Andreas Windler, bei der Post Leiter E-Business im Geschäftsbereich Poststellen und Verkauf. Ziel sei das Halten oder Erhöhen der Poststellen-Frequenz. Die Post erhoffe sich aber auch Mehrumsätze – durch den Verkauf von Drittprodukten und von Inhalten auf den Terminals.
(mk)
