Kuble: KI-Chatbot Ava entlastet temptraining rund um die Uhr

Kuble hat für temptraining den KI-Chatbot «Ava» entwickelt: Er beantwortet Standardanfragen auf Deutsch, Französisch und Italienisch – ohne Wartezeit und datenschutzkonform.

Ava, temptrainings neuer KI-Chatbot, beantwortet Fragen. Quelle: zvg

temptraining, die Weiterbildungsförderungs-Institution der Schweizer Temporärbranche, setzt seit Ende Juni 2026 auf den KI-Chatbot Ava – entwickelt von Kuble – House of Intelligence. Der Bot beantwortet Kundenanfragen rund um die Uhr, in drei Sprachen und ohne Wartezeit.

Viele Fragen, wenig Zeit

Wer bei temptraining ein Weiterbildungsgesuch stellt, hat meist konkrete Fragen: Besteht überhaupt ein Anspruch? Welche Unterlagen sind einzureichen? Wie lange dauert das Verfahren? Die Antworten stehen zwar auf der Website und im Portal – doch zwischen Reglementen, Merkblättern und FAQ-Seiten müssen Interessierte bislang selbst suchen. Stattdessen griffen viele zum Telefon oder schrieben ein E-Mail. Bisher beantworteten mehrere Mitarbeitende diese Standardanfragen, wobei ihre Fachkenntnis dabei selten sinnvoll eingesetzt war.

KI-Chatbot Ava übernimmt die Routine

«Ava» ist als Avatar erlebbar und kommuniziert per Chat oder Sprachsteuerung. Je nach Sprachversion der Website steht der Chatbot auf Deutsch, Französisch oder Italienisch zur Verfügung. Er beantwortet die häufigsten Fragen zu Weiterbildungsangeboten, Anspruchsvoraussetzungen und dem Gesuchsprozess – direkt und verständlich.

Wo persönliche Einschätzung gefragt ist, etwa bei laufenden Gesuchen oder individuellen Sondersituationen, gibt «Ava» keine vorschnellen Antworten. Stattdessen leitet der Chatbot die anfragende Person gezielt an die zuständigen Mitarbeitenden weiter. So soll der Service vollständig bleiben, ohne das Team zusätzlich zu belasten. Bereits in der ersten Phase nach dem Launch wurde laut Mitteilung ein Rückgang der Anfragen an das Service-Team festgestellt.

Komplexes Wissen auf Knopfdruck verfügbar

Wer eine Frage stellt, erhält die Antwort direkt aus dem gesamten Informationsbestand von temptraining – ohne selbst suchen zu müssen. Personen, die lieber anrufen, können das weiterhin tun. Das Team soll so wieder die Kapazität gewinnen, diese Gespräche in Ruhe zu führen.

Roger Oberholzer, Partner & Academy Lead bei Kuble, bringt den Ansatz auf den Punkt: «KI ist am nützlichsten dort, wo sie Menschen entlastet. Mit ‹Ava› kann das Team von temptraining wieder das tun, wofür es da ist: sich um die Anliegen kümmern, die persönliche Aufmerksamkeit verdienen.»

Datenschutz von Anfang an mitgedacht

«Ava» wurde nach eigenen Angaben datenschutzkonform konzipiert. Der Chatbot greift ausschliesslich auf öffentlich zugängliche Informationen zurück und verarbeitet keinerlei personenbezogene Daten. Die Lösung soll die Anforderungen des Schweizer Datenschutzgesetzes sowie der europäischen Datenschutz-Grundverordnung erfüllen.

Kuble übersetzt seit 2009 neue Technologien in die Praxis. Die Kuble Academy hat seit 2022 mehr als 1’000 Fach- und Führungskräfte in anwendbarer KI-Kompetenz weitergebildet.

 

 

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