Die Zeiten unpersönlicher Werbemails sind vorbei

Mails werden immer häufiger über das Smartphone gecheckt.Am liebsten werden Mails mit dem Smartphone gelesen und das von 70 Prozent der Befragten. Damit die E-Mail einer Marke jedoch wirklich geöffnet und gelesen wird, muss sie den Anforderungen der Verbraucher gerecht werden: Statt unpersönlicher Werbemails wünschen sich die Kunden vor allem relevante Informationen (60 Prozent). Auf Platz 2 folgt bereits der Wunsch nach personalisierten und bedarfsgerechten Inhalten (14 Prozent). Ebenfalls gefragt sind User-generated Content (11 Prozent) sowie ansprechende Formate wie eingebundene Videos und Bilder (7 Prozent). Dies ist das Ergebnis der aktuellen Adobe Studie „E-Mail Use 2017“, für die europaweit mehr als 3.000 Konsumenten befragt wurden.Scrollen nervtKnapp 41 Prozent ist genervt, wenn zu häufig E-Mails von ein- und derselben Marke verschickt werden. Zu lange und schlecht geschriebene Mailings sind für 33 Prozent der Grund, die digitale Post umgehend im Papierkorb zu versenken. Ähnlich sieht es bei den E-Mails aus, die auf dem Smartphone empfangen werden: Für knapp 22 Prozent der Befragten ist es ein absolutes „No-Go“, wenn er zu lange scrollen muss, um die E-Mail lesen zu können. Aber auch ein sperriges, nicht mobil-optimiertes Layout (18 Prozent), zu kleine Schrift (17 Prozent) und lange Ladezeiten (13 Prozent) tragen dazu bei, dass deutsche Konsumenten negativ aufs E-Mail-Marketing reagieren. Für die Marken erhöht sich damit weiter der Druck, ihre Marketing-E-Mails stärker zu personalisieren, schnell auf Leseranalysen zu reagieren und ihre E-Mails optimal auf dem Smartphone darzustellen.
