Schweizer Filmpreis 2026: Die Nominierten stehen fest
An den Solothurner Filmtagen wurden im Rahmen der Nacht der Nominationen die Anwärter:innen für den Schweizer Filmpreis 2026 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 27. März im Kongresshaus Zürich statt.

Die Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2026 stehen fest. Im Rahmen der Nacht der Nominationen an den Solothurner Filmtagen wurden die Anwärter:innen in allen Kategorien bekannt gegeben. Die feierliche Preisverleihung findet am 27. März 2026 im Kongresshaus Zürich statt.
Bester Spielfilm
In der Kategorie Bester Spielfilm konkurrieren fünf Produktionen um die begehrte Auszeichnung. Nominiert sind «À bras-le-corps» von Marie-Elsa Sgualdo (Box Productions, Elena Tatti, Nicolas Wittwer), «Bagger Drama» von Piet Baumgartner (Dschoint Ventschr Filmproduktion, Karin Koch), «Heldin» von Petra Volpe (Zodiac Pictures, Lukas Hobi, Reto Schaerli), «La Cache» von Lionel Baier (Bande à part Films, Agnieszka Ramu) sowie «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?» von Nicolas Steiner (tellfilm, Katrin Renz).
Bester Dokumentarfilm
Im Dokumentarfilmbereich wurden ebenfalls fünf Werke nominiert. «Blame» von Christian Frei (Christian Frei Filmproduktion, Christian Frei), «Dom (Home in Russian)» von Svetlana Rodina und Laurent Stoop (DokLab, Corinna Dästner, Dodo Hunziker), «I Love You, I Leave You» von Moris Freiburghaus (Sabotage Filmkollektiv, Leon Schwitter, Fabiana Seitz), «Le Chantier» von Jean-Stéphane Bron (Bande à part Films, Jaber Debzi) und «Qui vit encore» von Nicolas Wadimoff (Akka Films, Philippe Coeytaux, Nicolas Wadimoff) gehen ins Rennen.
Kurzfilm und Animation
In der Kategorie Bester Kurzfilm konkurrieren «Air Horse One» von Lasse Linder (Dynamic Frame, Philipp Ritler, Luzius Fischer), «Cherubs» von Anna Pieri Zuercher und Pietro Zuercher (Cinédokké, Michela Pini, Olga Lamontanara), «Rösli» von Valentina Shasivari, «Teenage Cowboy» von Matteo Gariglio und «Yonne» von Julietta Korbel und Yan Ciszewski (Rita Productions, Marine Dumas).
Für den Besten Animationsfilm wurden «Ich bin nicht sicher» von Luisa Zürcher, «Karies» von Aline Höchli (Aline Höchli Koloss) und «Storytelling» von Nils Hedinger (prêt-à-tourner Filmproduktion, Lina Geissmann) nominiert.
Darstellende und kreative Kategorien
Als Beste Darstellerin sind Sarah Spale (Emmi Creola in «Hallo Betty»), Bettina Stucky (Conny in «Bagger Drama») und Luna Wedler (Lena in «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?») nominiert. Bei den Darstellern konkurrieren Vincent Furrer (Daniel in «Bagger Drama»), Phil Hayes (Paul in «Bagger Drama») und Martin Vischer (Ernst Creola in «Hallo Betty»).
In der Kategorie Beste Nebendarstellung wurden Esther Gemsch (Herta in «Le Assaggiatrici»), Cyril Metzger (Louis in «À bras-le-corps») und Sven Schelker (Anatol in «Stiller») nominiert.
Für das Beste Drehbuch gehen Marie-Elsa Sgualdo («À bras-le-corps»), Piet Baumgartner («Bagger Drama») und Petra Volpe («Heldin») ins Rennen.
Technische Kategorien und Abschlussfilme
In den technischen Kategorien wurden folgende Nominierungen bekannt gegeben: Beste Filmmusik für «À bras-le-corps» (Nicolas Rabaeus), «I Love You, I Leave You» (Dino Brandão) und «La Cache» (Diego Baldenweg, Nora Baldenweg, Lionel Baldenweg). Beste Kamera für «À bras-le-corps» (Benoît Dervaux), «La Cache» (Patrick Lindenmaier) und «Las Corrientes» (Gabriel Sandru). Beste Montage für «À bras-le-corps» (Karine Sudan), «Bagger Drama» (Tania Stöcklin) und «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?» (Kaya Inan). Bester Ton für «À bras-le-corps» (Xavier Lavorel, Franco Piscopo, Henry Sims), «Bagger Drama» (Peter von Siebenthal, Nadja Gubser, Jan Gubser) und «Heldin» (Jacques Kieffer, Gina Keller, Marco Teufen).
Als Bester Abschlussfilm wurden «1:10» von Sinan Taner (Zürcher Hochschule der Künste), «L’avant-poste 21» von Camille Surdez (École cantonale d’art de Lausanne) und «Qui part à la chasse» von Lea Favre (École cantonale d’art de Lausanne) nominiert.
