Porsche & Ladies Drive vergeben 3. Empowering Women Award
Dr. Antonella Santuccione Chadha ist die Gewinnerin des Empowering Women Award 2024. Die Wissenschaftlerin erhielt die Auszeichnung im Rahmen der 9. Ausgabe der League of Leading Ladies Conference in Bad Ragaz überreicht.

Für Gründerin Sandra Stella-Triebl sollte «The League of Leading Ladies LLL» nicht einfach ein weiterer Businessclub mit noch einem jährlichen Treffen für ein paar auserwählte Unternehmerinnen sein. So schuf die Unternehmerin, Verlegerin und Journalistin ein Konzept für eine Konferenz, die auch für Nichtmitglieder und sowohl Frauen als auch Männern offenstand. Ausserdem sollte es eine «hochkarätige mehrtägige Veranstaltung mit Rednern aus der ganzen Welt» werden.
Auf der diesjährigen League of Leading Ladies Conference ging es um «The Art of Abundance», wie in Krisenzeiten aus dem Vollen geschöpft werden kann. Dafür haben verschiedene Redner:innen aufgezeigt, wie man mit den aktuellen Herausforderungen umgehen und zurück zu Kraft und Energie finden kann.
Empowering Women Award für Gender-Medizin-Pionierin
Seit 2022 wird auf der League of Leading Ladies Conference in Kooperation mit Porsche Schweiz der «Empowering Woman Award» vergeben. Die Auszeichnung geht jeweils an eine Frau, die andere Frauen unterstützt und stärkt. Die Nominierungen für diesen Award sind öffentlich, eine kleine Jury aus Uli Rotzinger von der Blick-Gruppe, der stellvertretenden Zeit-Chefredaktorin Charlotte Parnack und LLL-Gründerin Sandra Stella-Triebl trifft die Auswahl.
Heuer wurden aus dem Ladies-Drive-Network über 300 Frauen für den Empowering Women Award 2024 nominiert. In den Begründungen für die Nominierung schwingen Respekt, Anerkennung und der Wunsch mit, Frauen wie sie sichtbar zu machen und vorbehaltslos in ihrem Tun zu unterstützen.
Aus all diesen Nominierungen entschied sich die Jury für Dr. Antonella Santuccione Chadha. Die Wissenschaftlerin hat 2016 das «Women’s Brain Project» WBP mit dem Ziel gegründet, den Zusammenhang zwischen Geschlecht und Gehirn- sowie seelischen Erkrankungen zu untersuchen. Kern der Forschung ist, dass Krankheiten bei Frauen und Männern nie gleich verlaufen und deshalb auch Medikamente anders wirken. Als Pionierin der Gender-Medizin und wegen ihrer Arbeit und ihr Wirken auf Frauen auf der ganzen Welt wurde Chadha mit dem EWA ausgezeichnet.

