Palais Mascotte in Zürich öffnet unter neuer Leitung

Am 29. Januar 2026 öffnet das Palais Mascotte an der Zürcher Theaterstrasse unter neuer Leitung. Bella übernimmt den traditionsreichen Club und gibt ihm seinen ursprünglichen Namen von 1916 zurück. Mit einem Konzept, das Bar- und Clubbetrieb vereint, setzt die neue Betreiberin auf Musik, Nähe und kulturelle Vielfalt.

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Quelle: zvg

Am Donnerstag, 29. Januar 2026, erwacht das Palais Mascotte an der Zürcher Theaterstrasse wieder zum Leben. Bella übernimmt im neuen Jahr die Lokalität als Betreiberin und schlägt damit ein neues Kapitel in der rund 110-jährigen Geschichte des Ortes auf.

Seit seiner Gründung im Jahr 1916 war das Palais Mascotte mehr als ein Nachtlokal. Es war Bühne und Zufluchtsort gleichermassen. Ein Ort, an dem Künstler:innen tanzten, träumten, scheiterten und aufblühten. Ein Ort für Exzentriker:innen, Suchende und Freigeister. Mit der Wiedereröffnung beginnt nun ein neues Kapitel – erstmals geschrieben von einer Frau.

Rückkehr zum ursprünglichen Namen

Bella setzt als neue Betreiberin der Lokalität ein erstes Zeichen, indem sie dem Lokal den ursprünglichen Namen von 1916 gibt: Palais Mascotte. Mit einem tiefen kulturellen Verständnis und einer klaren Vision übernimmt Bella ein Haus, das sie nicht neu erfindet, sondern neu denkt.

«Das Palais Mascotte ist einer der traditionsreichsten Clubs der Stadt Zürich. Ein Ort, an welchem wir nun weiterführen, was ihn einst so gross gemacht hat: Freiheit, Kreativität und Nähe», so Bella. Vielfalt und Toleranz werden nicht nur Teil des Programms sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Ein motiviertes und diverses Team aus spannenden Persönlichkeiten des Zürcher Nachtlebens trägt die Vision des Palais Mascotte in die Welt.

Musik im Zentrum

Die Musik steht im Palais Mascotte im Zentrum. Sie ist die treibende Kraft, die den Raum trägt, öffnet, bewegt und Menschen zusammenbringt. Das Palais Mascotte setzt in einer zunehmend digitalen, distanzierteren Welt auf Nähe. So beginnen die Abende mit Barbetrieb – von Mittwoch bis Samstag ab 18:00 Uhr – an der historischen Fensterfront, entschleunigt mit Blick auf die Stadt. Ein sorgfältig kuratierter Musikslot mit spannenden Selectors führt in den Abend hinein und gestaltet einen nahtlosen Übergang in den Clubbetrieb, der um 22:00 Uhr beginnt. Bar und Club sind keine getrennten Welten mehr, sondern gehen fliessend ineinander über.

Musik als Haltung. Qualität vor Lautstärke. Kuration statt Zufall. Im Palais Mascotte gibt es keine Fremdveranstaltungen, vielmehr punktet jeder Abend mit der Handschrift des hauseigenen Booking-Teams. Ein ganz eigener Sound prägt diesen Ort – von Italo Disco über Disco Funk bis Chicago House. Am DJ-Pult, das mitten im Raum steht, stehen jene, die Zürichs Klang prägen. Internationale Kooperationen, etwa mit Toy Tonics und anderen internationalen Labels, bringen Strahlkraft. Das Palais will verbinden, bringt internationale Künstler:innen und lokale Talente zusammen und lässt ein einzigartiges Netzwerk entstehen.

Raum für Kunst

Auch Kunst bekommt im Palais Mascotte wieder Raum. Im Barbetrieb finden regelmässig Ausstellungen, Talks und Vernissagen im Rahmen des Art Wednesday statt. Kunst, die man nicht nur betrachtet, sondern erlebt – mitten im Geschehen, zwischen Gesprächen, Musik und Bewegung.

Das Palais Mascotte will nicht einfach unterhalten. Es will berühren. Es will Begegnungen ermöglichen. Es will ein Zuhause sein – für Tanzende, Denkende, Arbeitende, Liebende, Suchende. Ein Ort, der offen und anspruchsvoll ist – lebendig, warm und unaufgeregt besonders.

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