Laut Umfrage will Mehrheit der Bevölkerung neue Landesausstellung

Die Durchführung einer neuen Landesausstellung werde laut einer repräsentativen Umfrage mehrheitlich begrüsst. Die Befragten im Alter zwischen 15 und 79 Jahren wollen mit einer neuen «Landi» insbesondere den Zusammenhalt der verschiedenen Regionen verbessern und das Entdecken unbekannter Landesteile fördern.

Laut der Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Intervista befürworten 74 Prozent der Befragten die Durchführung einer neuen Landesausstellung. Für Christina Hanke, Kaufmännische Leiterin der Nexpo, ist dieses Ergebnis ein wichtiges Signal: «Die Unterstützung aus der Bevölkerung bestärkt unsere Überzeugung, dass eine nächste Expo, welche Diskussionen über das Zusammenleben in der Schweiz anregt, gerade auch in herausfordernden Zeiten wichtig und zukunftsweisend ist.»

Zusammenhalt der Schweiz und Beteiligung der Bevölkerung 

Aus Sicht der Schweizer Bevölkerung solle eine Landesaustellung unterschiedliche Ziele verfolgen. Wie die Auswertung der Umfrage zeigt, soll die Landesausstellung insbesondere den Zusammenhalt der Schweiz verbessern (62 Prozent) und das Entdecken anderer Landesteile fördern (61 Prozent). Weniger wichtig ist den Befragten etwa die Imageförderung im Ausland (33 Prozent). Grosse Zustimmung erhält dagegen ein partizipatives Vorgehen. Besonders Personen, die eine neue Landesausstellung begrüssen, wünschen sich, dass die Bevölkerung an der Gestaltung der Landesausstellung beteiligt ist (79 Prozent).

Nachhaltige und klimaneutrale Landesaustellung 

Normalerweise dauert eine Landesausstellung ca. ein halbes Jahr, wobei die Expo-Projekte danach jeweils wieder eingestellt oder abgebaut wurden. Eine klare Mehrheit (79 Prozent) ist gemäss Umfrage der Meinung, dass gewisse Expo-Projekte auch nach dem Expo-Halbjahr weitergeführt werden sollen. Die Bevölkerung wünscht sich auch, dass die nächste Landesausstellung klimaneutral (83 Prozent) und vor allem kostengünstiger ausfallen wird als die Expo.02. Damals wurden 1,58 Milliarden Franken investiert. Jede fünfte Person spricht sich gemäss Umfrage sogar dafür aus, dass die nächste Landesausstellung kostenneutral ist.

Nexpo will sich an Wünschen der Bevölkerung orientieren

Die «Nexpo – die neue Expo» ist zurzeit daran, die Bewerbung beim Bund auszuarbeiten. «Für uns ist diese Umfrage ein Gradmesser bei der Feinjustierung unseres Konzeptes», sagt die Kaufmännische Leiterin Christina Hanke. «Wir wollen nicht nur eine Landesaustellung für die Bevölkerung, wir möchten unsere Nexpo mit der Bevölkerung planen.»

Die Nexpo soll keine Expo auf einem definierten, umzäunten Gelände sein, sondern will schweizweit ca. 100 Erlebnisse anbieten, welche zum Nachdenken über das Zusammenleben in der Schweiz anregen – in Städten, Agglomerationen, in den Bergen und auf dem Land.

Bei der Konzeption spielt die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle- sowohl bei den Projekten selbst wie auch im Bereich Mobilität und Gastronomie. Ein Teil der Projekte soll auch nach der Nexpo als «neue Wahrzeichen der Schweiz» bestehen bleiben und so für die Austragungsorte einen nachhaltigen kulturellen und touristischen Nutzen generieren.

Eine gemeinsame Absichtserklärung bezüglich einem künftigen Zusammengehen der Organisationen werde mit der Expo-Initiative X27 im Oktober 22 unterschrieben. Mit anderen Expo-Initiativen sei die Nexpo diesbezüglich im Gespräch. Die Nexpo verfüge derzeit schon über zahlreiche Partnerschaften mit Non-Profit Organisationen und künftigen Sponsoren.

25 Städte und Gemeinden in 17 Kantonen machen mit

Die Initiative der zehn grössten Schweizer Städte für eine neue Landesausstellung heisst Nexpo – die neue Expo, weil sie eine völlig neue Form annimmt: Sie wird nachhaltig, dezentral sein und schweizweit stattfinden.

Die Nexpo umfasst heute 25 Städte und Gemeinden in 17 Kantonen. Neben den Gründerstädten Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne Lugano, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Zürich sind heute auch Aarau, Chur, Frauenfeld, Fribourg, Grindelwald, La-Chaux-de-Fonds, Neuchâtel, Pontresina, Porrentruy, Saas-Fee, Schaffhausen, Sion, St. Moritz, Uster und Zug Mitglieder der NEXPO. Die NEXPO steht weiteren Mitgliedern offen.

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