Kantonsspezialitäten – von Jura bis Nidwalden
GENUSS In dieser Beitragsreihe werden jede zweite Woche vier Kantonsspezialitäten vorgestellt. Im dritten Teil die Spezialitäten von Jura, Luzern, Neuchâtel und Nidwalden.
Jura

Auch dieser Kanton im Nordwesten der Schweiz ist ein Spezialist in der Produktion von Milchprodukten. So gibt es nur im Jura den Toétché, den einzigen salzigen Rahmkuchen der Schweiz. Er wird mit Sauerrahm hergestellt und vor allem zum Martinstag als Dessert gegessen. Erfunden wurde er von Bauersfrauen der Region. Heute findet sich diese Spezialität in allen Bäckereien.
Luzern

Das wohl typischste Gericht aus Luzern ist die Chügelipastete. Früher galt dieses aufwendige Gericht als eine kulinarische Exklusivität für die Adeligen. Heute ist sie ein fester Bestandteil der Luzerner Küche. Serviert wird sie zum Beispiel in der Zunft zu Safran. www.zunft-zu-safran.ch
Neuchâtel

Um kein Schweizer Produkt wurde so viel diskutiert wie um das alkoholische Getränk aus Wermut. Dieses stammt aus dem Val-de- Travers. Das Verbot des Absinths wurde vor einigen Jahren aufgehoben. Gewonnen wird das mythische Getränk durch die Destillation verschiedener Pflanzen und Kräuter. Die ganze Geschichte kann im Absinth-Haus begutachtet werden. www.maison-absinthe.ch
Nidwalden

Der bergige Kanton ist ländlich geprägt, dementsprechend sind auch die Gerichte. Ein typisches Gericht ist Stunggis und Ofetori, also ein Schweinefleischeintopf mit Kartoffelgratin. Neben dem Fleisch finden sich Rüebli, Lauch und Sellerie im Eintopf.– Spezialitäten aus den Kantonen Aargau, Appenzell, Basel und Bern.– Spezialitäten aus den Kantonen Fribourg, Genf, Glarus, Graubünden.
