Get-entry.ch: Berner ICT-Firmen unterstützen Veranstalter im Kampf gegen Covid-19
Im Kampf gegen das Coronavirus spannen Baeriswyl tschanz & partner, It-processing und PageUp zusammen: Die drei Berner ICT-Unternehmen haben die Web-Applikation Get-entry.ch entwickelt und stellen diese Restaurants, Bars, Clubs, Sport- und Messeveranstaltern sowie weiteren möglichen Veranstaltern in der Schweiz zur Verfügung. Im Fokus steht dabei die Sicherstellung korrekter Personendaten und die Wahrung des Datenschutzes. Olympiasieger Fabian Cancellara ist Markenbotschafter der Applikation.

«Get-entry.ch ist eine unkomplizierte Web-basierte Lösung, die eine eindeutige Verifizierung garantiert, ohne dass dafür physisch eine App auf dem Smartphone installiert werden muss», erklärt Remo Tschanz von Baeriswyl tschanz & partner. «Sowohl die Gäste wie auch die Gastgeber eines Lokals oder einer Veranstaltung profitieren gleichermassen von einer schnellen und sicheren Abwicklung. »
Wahrung des Datenschutzes im Zentrum
Herzstück der Applikation ist die Generierung eines QR-Codes – der so genannten persönlichen Entry-ID –,die Benutzer beim Besuch eines Anlasses auf dem Handy oder ausgedruckt, zusammen mit einem amtlichen Ausweis vorweisen müssen. Die persönliche Entry-ID ist danach mehrmals und schweizweit einsetzbar. Die Registration auf get-entry.ch erfolgt einmalig und die Daten werden direkt nach dem Registrationsprozess unwiderruflich gelöscht. Nur beim tatsächlichen Besuch einer Lokalität oder einer Veranstaltung und mit Vorweisen des QR-Codes werden die Daten für 14 Tage gespeichert. Dem Betreiber werden vor Ort nur Vor- und Nachname sowie Geburtsdatum angezeigt, damit diese mit dem amtlichen Ausweis überprüft werden können. Die weiteren Daten – Postleitzahl, Ort, Mailadresse und Handynummer – sieht der Betreiber nicht. Die besonders schützenswerte Angabe des Geburtsdatums wird nur für die Kontrolle mit dem amtlichen Ausweis angezeigt, jedoch im Anschluss nicht gespeichert.
Keine Missbräuche mit falschen Angaben
In den letzten Wochen haben mehrere Vorfälle in Zusammenhang mit manuellen Listen gezeigt, wie wichtig die Angabe korrekter Personendaten ist. Ist die Richtigkeit der Daten nicht gewährleistet, funktioniert das Contact Tracing nur ungenügend; Personen können nicht kontaktiert und Schutzmassnahmen wie Quarantäne in der Folge nicht erfolgreich umgesetzt werden. Bei Get-entry.ch werden Missbräuche mittels einer 2-Faktor-Authentifizierung verhindert: «Eine verifizierte Handynummer agiert via SMS als 1. Schlüssel, die Kontrolle des Vor- und Nachnamens sowie des Geburtsdatums mittels eines amtlichen Ausweises beim tatsächlichen Eintritt als 2. Schlüssel», so Remo Tschanz. Die Verifikation der Handynummer erfolgt mittels SMS-Versand, in welchem danach ein Link angeklickt werden muss. Erst im Anschluss erhält der Gast seine persönliche Entry-ID. Will der Gastgeber eine Auswertung eines Tages vollziehen, wird automatisch das zuständige Amt des Kantonsarztes per Mail informiert.
Keine Fixkosten für Veranstalter
Für die Besucher ist Get-entry.ch kostenlos. Zudem wird der SMS-Versand für die Verifikation nicht verrechnet. Auch jede erneute Generierung einer Entry-ID ist gratis. Für die Veranstalter erfolgen pro erfassten Datensatz folgende monatlichen Abrechnungen: Bis 2500 Eintritte/Monat 30 Rappen pro Eintritt und von 2501 bis 5000 Eintritte/Monat 20 Rappen pro Eintritt. Ab 5001 Eintritte/Monat wird auf Offertbasis abgerechnet. «Eine gewisse Sicherheit hat ihren Preis», erklärt Remo Tschanz im Namen der Inhaber der drei beteiligten Firmen. «Wir sind aber überzeugt, dass die Kosten mit 30 beziehungsweise 20 Rappen pro Eintritt sehr moderat sind. Zudem gehen die Veranstalter kein finanzielles Risiko ein, da keine Fixkosten gegeben sind und nur bei der effektiven Durchführung einer Veranstaltung Kosten anfallen.»
Fabian Cancellara als Markenbotschafter
Der ehemalige Spitzensportler Fabian Cancellara agiert als Markenbotschafter von Get-entry.ch. Er ist der Meinung, dass die Lösung optimal in die Schutzkonzepte der unterschiedlichen Sportverbände im Spitzen- wie auch im Breitensport passt. «Sportevents ohne Zuschauer sind traurig und nicht förderlich für den Sport. Mit dieser Lösung können wieder genügend Fans die Sportveranstaltungen besuchen und der Sport erhält die aktuell dringend notwendige Unterstützung.»
