25 Jahre 20 Minuten: «Gratis, das kann es wohl nicht sein?»
20 Minuten feiert 25 Jahre Medienrevolution. Im Zürcher Papiersaal blickten VIPs wie Bundesrat Albert Rösti und Sänger Baschi zurück auf persönliche Erinnerungen an das Erfolgsformat – und die Gäste feierten bis in die Morgenstunden.
Vor 25 Jahren hat 20 Minuten den Journalismus revolutioniert: kompakt, neutral und kostenlos – ein Konzept, das damals wie heute gut ankommt. Das Jubiläum wurde mit rund 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Showbusiness und Medien im Papiersaal Zürich gefeiert. Dabei erinnerte sich Bundesrat Albert Rösti an seine erste Begegnung mit der Marke: «Ich habe die blauen 20-Minuten-Kasten gesehen und dachte: Gratis, das kann es wohl nicht sein?» Auch Sänger Baschi schilderte seine Erlebnisse: «Ich habe 20 Minuten im Zug zur Schule entdeckt und auch schätzen gelernt.»

CEO Bernhard Brechbühl, der selbst auch schon in der Anfangszeit als Journalist bei 20 Minuten tätig war, blickte in seiner Ansprache auf die Anfänge zurück: «Oft war von Kurzfutter die Rede, das könne doch kein echter Journalismus sein. Mich persönlich hat die kompakte Erzählweise in den Artikeln, die Verdichtung von Information, von Beginn weg überzeugt. 20 Minuten war immer reduced to the max! Darum sind wir die Zeit unseren Nutzerinnen und Nutzern immer wert.»

Die Jubiläumsfeier bot zahlreiche Highlights, darunter verschiedene Erlebnisräume, die 25 Jahre 20 Minuten erlebbar machten. Im Raum «Back to 1999» konnten die Gäste Retro-Videospiele spielen und eine Postersammlung aus den 90er-Jahren bestaunen. Im Beauty Room wurden die Besucherinnen und Besucher für ein eigenes 20-Minuten-Cover gestylt und fotografiert, während der Schweizer Raum Kunstwerke präsentierte, die von 20 Minuten inspiriert waren. Im Wetter-Raum lockten Fotomotive in den Wolken und ein Bälle-Bad, und im Break Room wagten einige einen Blick in die Zukunft bei einer Wahrsagerin. Im Digital Room konnten die Gäste mithilfe von AI in andere Rollen schlüpfen.

Auf der Bühne betonte Albert Rösti die Bedeutung neutraler Berichterstattung für die direkte Demokratie: «Gerade in unserer direkten Demokratie, in der das Volk auch bei komplexen Themen an der Urne entscheiden kann, ist eine ausgewogene und informative Berichterstattung wichtig. Medien wie 20 Minuten übernehmen den Transport aller nötigen Informationen und der unterschiedlichen Standpunkte. Für die Bevölkerung ist es einfacher, sich eine eigene Meinung zu bilden, wenn verschiedene Ansichten adressatengerecht präsentiert werden. Das politische System der Schweiz braucht ein breites Spektrum von politischen Ansichten. 20 Minuten spielt in diesem Rahmen eine wichtige und gute Rolle.»
Musikacts wie Naomi Lareine, Stress und Nemo sorgten für Stimmung, und bis zum Morgengrauen wurde getanzt. Ein Jubiläum, das in Erinnerung bleibt – genauso wie die ersten blauen 20-Minuten-Kästen vor 25 Jahren.

