Zwei Millionen einsparen: Auch Ringier setzt den Rotstift an
Ringier setzt den Rotstift an: Der Blick-Newsroom soll sparen. Genaue Zahlen nennt Ringier allerdings nicht. Auch über allfällige Folgen für das Personal macht der Verlag keine Angaben.

Die Chefredaktion arbeite zusammen mit den Ressortleitern an der Senkung des Jahresbudgets 2018, hiess es bei Ringier zu einem entsprechenden Bericht von Watson.ch vom Donnerstag. Laut Watson.ch müssen zwei Millionen im kommenden Jahr im Newsroom eingespart werden. Von der Kürzung betroffen seien also die Redaktionen von Blick, Blick am Abend, Blick.ch und von SonntagsBlick.
Man habe bereits in den letzten Monaten verstärkt an den Strukturen gearbeitet und sie verschlankt. Zudem seien neue Programme eingeführt worden, die das Arbeiten effizienter gestalten solle.
Eine offizielle Mitteilung hat Ringier zu den Sparvorhaben noch nicht publiziert. Allerdings wurden am Donnerstag diverse personelle Veränderungen innerhalb des Medienhauses bekanntgegeben. So verlassen etwa die bisherigen Co-Leiter des Politik-Ressorts, Joël Widmer und Matthias Halbeis, das Blatt. Sie werden ersetzt durch Sermin Faki, die seit 2016 beim Blick tätig ist. (SDA/Watson.ch/nod)
