Westschweizer Radiojournalist für Reportagen ausgezeichnet
Das Westschweizer Radio RSR hat am Dienstag in Lausanne den 24. Jean Dumur-Preis an Gaëtan Vannay verliehen. Der Auslandchef und Reporter beim RSR wurde damit für seine mutigen Reportagen aus Libyen und Syrien ausgezeichnet.
Vannay war als einziger westlicher Journalist mehrere Male während den Protesten in Syrien und Libyen. Er erhält die Auszeichnung für seine Reportagen aus der libyschen Stadt Zentan im März und jene aus der syrischen Stadt Hama im
Juli und August, wie das Westschweizer Fernsehen und Radio RTS am Dienstag gemäss SDA mitteilte.
Der 39 Jahre alte Journalist startete seine Berufskarriere beim Journal de Genève. Daraufhin arbeitete er beim Radio RTN und bei Couleur 3 RSr. Nach einiger Zeit verliess er die Schweiz und ging nach Russland, um russisch zu studieren. Später arbeitet er in Grossbritannien und in Russland für verschiedene Medien als Korrespondent. Zurück in der Schweiz war er als Wirtschaftsredaktor beim Westschweizer Radio tätig. 2009 übernahm er die Leitung des Auslandressorts.
Der Jean Dumur-Preis ist eine Hommage an den ehemaligen Informationschef Dumur des Westschweizer Fernsehen, der 1986 verstarb. Die mit 5‘000 Franken dotierte Auszeichnung wurde erstmals 1987 verliehen.
