Syndicom kritisiert Auslagerung bei der NZZ

Die Mediengewerkschaft Syndicom fordert die Verantwortlichen der NZZ-Gruppe auf, die Reorganisation bei der Druckvorstufe und bei der Anzeigenproduktion zu überdenken.

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Die betroffenen Mitarbeitenden müssten umgeschult und innerhalb des Unternehmens neu platziert werden. Syndicom kritisiert insbesondere den Auslagerungsentscheid. Mit dem Outsourcing der Anzeigeproduktion nach Deutschland setze die NZZ auf die tieferen Löhne im Nachbarland. Das stehe dem sonst so tranditionsbewussten Schweizer Medienunternehmen «sehr schlecht» an. Gerade, weil durch die fortschreitende Digitalisierung immer mehr Arbeitsbereiche automatisiert würden, wie jetzt die interne Bildbearbeitung in der Vorstufe, hätten die Unternehmen eine besondere Verantwortung gegenüber dem Personal. Die Unternehmen müssten die Betroffenen rechtzeitig weiterbilden, umschulen und mit ihnen neue berufliche Perspektiven erarbeiten. Die NZZ als gesellschaftspolitisch verantwortungsbewusstes Medienunternehmen stehe dabei besonders in der Pflicht. Die NZZ-Gruppe hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie einen Standort für die Bildbearbeitung schliessen und die Anzeigenproduktion an einen Drittanbieter in Deutschland auslagern wird (Werbewoche.ch berichtete). Insgesamt verlieren 15 Mitarbeitende ihre Stelle. (SDA)

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