Somedia und Tamedia gründen neue Zeitung in der St. Galler Region See-Gaster

Somedia und Tamedia legen zwei ihrer Zeitungen zu einem neuen Titel mit dem Namen Linth-Zeitung zusammen. Die Linth-Zeitung erscheint erstmals am 1. Oktober. Wie viele Stellen abgebaut werden, ist noch unklar.

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Aus der Ausgabe Obersee der Zürichsee-Zeitung und der Ausgabe Gaster & See der Südostschweiz entsteht ab dem 1. Oktober die neue Linth-Zeitung. Sie wird aus dem St. Galler Wahlkreis See-Gaster über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport berichten. Die unabhängige Redaktion hat ihren Sitz in Uznach und Rapperswil-Jona. Für die Linth-Zeitung werden Journalistinnen und Journalisten aus den bisherigen Redaktionen der Südostschweiz und Zürichsee-Zeitung tätig sein. Die Redaktionsleitung übernimmt Urs Zweifel, aktuell Leiter der Regionalredaktion Gaster & See der Südostschweiz. Die Linth-Zeitung wird den überregionalen Mantel von der Südostschweiz beziehen und zudem Inhalte, insbesondere zum Kanton Zürich, von der Zürichsee-Zeitung erhalten.

Die neue Tageszeitung wird von einer gemeinsamen Tochtergesellschaft der Medienhäuser Somedia und Tamedia herausgegeben. Somedia wird 51 Prozent der Gesellschaft mit Sitz in Rapperswil-Jona halten, Tamedia 49 Prozent.

Die Ausgabe Obersee der Zürichsee-Zeitung und die Ausgabe See & Gaster der Südostschweiz erscheinen am 29. September zum letzten Mal. Die Leserinnen und Leser beider Zeitungen erhalten ab 1. Oktober automatisch die Linth-Zeitung, die in einer Auflage von rund 10’000 Exemplaren erscheinen wird. Die beiden Grossauflagen, die heute einmal pro Woche erscheinen, werden überführt in die Grossauflage der Linth-Zeitung, die ebenfalls wöchentlich jeweils am Dienstag erscheinen wird.

Von den 15 Journalisten, die zur Zeit bei einer der beiden Zeitungen arbeiten, sollen alle weiterbeschäftigt werden. Entweder würden sie bei der neuen Zeitung oder bei einem der beiden Verlage weiterbeschäftigt, sagte Thomas Kundert, Geschäftsführer von Somedia, auf Anfrage von Keystone-SDA. «Wir hoffen, dass es ohne Entlassungen geht.» (pd/SDA/hae)

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