Digital Out of Home wächst trotz schwachem Werbemarkt
Digital Out of Home (DOOH) zeigt im Oktober seine Stärke: Während der deutsche Werbemarkt insgesamt um 3,1 Prozent zurückgeht, verzeichnet DOOH ein Plus von 7,4 Prozent. Der Marktanteil innerhalb der Aussenwerbung steigt auf 47 Prozent – ein klares Zeichen für die Robustheit digitaler Screens im öffentlichen Raum.

Digital Out of Home (DOOH) behauptet seine Position auch in einem herausfordernden Werbeumfeld. Während der deutsche Werbemarkt im Oktober laut aktuellem Nielsen Werbetrend um 3,1 Prozent nachgibt, verzeichnet DOOH im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 7,4 Prozent. Das entspricht zusätzlichen Bruttowerbeaufwendungen in Höhe von 9,78 Millionen Euro.
Nach einer kurzen Stagnation setzt DOOH damit seine dynamische Entwicklung aus dem ersten Halbjahr fort und stärkt seine Rolle als Wachstumstreiber innerhalb der Aussenwerbung. Der Marktanteil der digitalen Werbeträger innerhalb der Out of Home-Gattung klettert im Oktober auf 47 Prozent – ein weiterer Schritt nach vorn für die digitale Bewegtbildkommunikation im öffentlichen Raum.
Flexible Steuerbarkeit als Erfolgsfaktor
«Digital Out of Home zeigt einmal mehr seine Widerstandskraft und Relevanz», sagt Frank Goldberg, Geschäftsführer des Institute for Digital Out of Home Media (IDOOH). «Während andere Gattungen im Oktober spürbar unter Druck geraten sind, wächst DOOH weiter. Die flexible Steuerbarkeit, die hohe Reichweite und die starke Sichtbarkeit digitaler Screens machen DOOH zunehmend unverzichtbar in der modernen Mediaplanung.»
Die aktuellen Nielsen-Zahlen unterstreichen die Robustheit und Relevanz der digitalen Aussenwerbung. In einem insgesamt rückläufigen Markt gewinnt DOOH weiter an Bedeutung und festigt seine Position als dynamisches Wachstumssegment.
