Der Schweizer Journalist Karl Lüönd ist gestorben

Er war in der Chefredaktion des «Blick», gründete er die Zeitung «Züri-Woche» und prägte die Schweizer Medienlandschaft massgeblich. Jetzt ist Karl Lüönd im Alter von 80 Jahren gestorben.

Der Schweizer Journalist und Publizist Karl Lüönd ist im Alter von 80 Jahren gestorben, berichtet SRF. Lüönd prägte die Schweizer Medienlandschaft über Jahrzehnte: Er begann seine Laufbahn als Freelancer und Innerschweizer Korrespondent für grosse Tageszeitungen, gehörte in den 1970er-Jahren zur Chefredaktion des «Blick» und gründete 1982 die «Züri-Woche», die er 17 Jahre leitete. Später initiierte er gemeinsam mit Beat Curti die Gratiszeitung «Neues Sonntagsblatt» und war viele Jahre selbstständig tätig als Autor und Publizist.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlichte Lüönd zahlreiche 30 Sachbücher und Unternehmensbiografien. Er leitete zudem das Medieninstitut des Verbands Schweizer Medien. Für sein Lebenswerk wurde Lüönd 2007 mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet und erst im Mai 2025 feierte er im Kreis der Medienbranche seinen 80. Geburtstag.

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