City-Pool verlässt VSP
Privatradio Die sechs Mitglieder des City-Pool haben dem Verband Schweizer Privatradios den Rücken gekehrt.
Privatradio Die sechs Mitglieder des City-Pool haben dem Verband Schweizer Privatradios den Rücken gekehrt.Es ist noch dicker gekommen als erwartet: Nicht nur die Tamedia-Radios 24 und Basilisk haben wie angekündigt den Verband Schweizer Privatradios (VSP) verlassen. Auch die übrigen City-Pool-Mitglieder ExtraBern, Pilatus, Aktuell und Zürisee, notabene alles Verlegerradios, sind dem Vorbild ihrer Werbekombi-Partner gefolgt.
Auslöser für die Austrittswelle war die Debatte um die Konzessionsvoraussetzungen (Art. 54 und 55) sowie die «Medienkonzentrationsartikel» (Art. 82 und 83) im Entwurf des neuen Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG). «Wir sind nicht mehr bereit, die vom VSP geäusserten Angriffe gegen Verleger mitzutragen» erklärt Andreas Meili, Leiter Elektronische Medien bei Tamedia gegenüber der Werbewoche. Die nun ausgetretenen Radios hätten bereits seit langem auf den Missstand hingewiesen. «Dieser Schritt ist die Konsequenz aus dem Unvermögen des Verbandes, die Interessen aller Mitglieder zu vertreten», so Andreas Meili.
Eine Rückkehr in den VSP schliesst Meili «unter der aktuellen Verbandsführung» aus. Man überlege sich neue Wege, wie die sechs betroffenen Radios in der Zukunft ihre Interessen wahrnehmen werden. «Im Prinzip» gibt sich Meili selbstbewusst, «ist der City-Pool aber durchaus in der Lage, seine Interessen selber zu vertreten.»
Austritt als konzertierte Aktion.
Auslöser für die Austrittswelle war die Debatte um die Konzessionsvoraussetzungen (Art. 54 und 55) sowie die «Medienkonzentrationsartikel» (Art. 82 und 83) im Entwurf des neuen Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG). «Wir sind nicht mehr bereit, die vom VSP geäusserten Angriffe gegen Verleger mitzutragen» erklärt Andreas Meili, Leiter Elektronische Medien bei Tamedia gegenüber der Werbewoche. Die nun ausgetretenen Radios hätten bereits seit langem auf den Missstand hingewiesen. «Dieser Schritt ist die Konsequenz aus dem Unvermögen des Verbandes, die Interessen aller Mitglieder zu vertreten», so Andreas Meili.
Eine Rückkehr in den VSP schliesst Meili «unter der aktuellen Verbandsführung» aus. Man überlege sich neue Wege, wie die sechs betroffenen Radios in der Zukunft ihre Interessen wahrnehmen werden. «Im Prinzip» gibt sich Meili selbstbewusst, «ist der City-Pool aber durchaus in der Lage, seine Interessen selber zu vertreten.»
Austritt als konzertierte Aktion.
Daniel Schifferle
