Briefing-Startup «Morningcrunch» sichert sich Pre-Seed-Finanzierung
Jeden Werktag um 6 Uhr versendet «Morningcrunch» Email-Briefings an seine Leser – ob zum Börsengeschehen, zur Private-Equity-Branche oder zu den neuesten KI-Trends. Nun haben sich die Gründer eine Pre-Seed-Finanzierung gesichert; unter anderem dank Ringier-Topmanager Robin Lingg und Ex-Burda-CEO Martin Weiss.
Jeden Werktag um 6 Uhr versendet «Morningcrunch» Email-Briefings an seine Leser – ob zum Börsengeschehen, zur Private-Equity-Branche oder zu den neuesten KI-Trends. Der Anspruch des Medien-Aggregators sei es, die wichtigsten News des Tages auf den Punkt zu bringen – und zwar buchstäblich: Alle «Morningcrunch»-Briefings sind im stichpunktartigen Stil verfasst, um die Leser:innen möglichst schnell und pointiert zu informieren. In den USA haben sich Briefing-Firmen längst etabliert: «Axios», «Morning Brew» und «Industry Dive» gehören zu den führenden Playern.
Angebot, das jüngere Zielgruppe erreicht
Deutschsprachige Angebote zielen bisher vor allem auf ältere Zielgruppen. Mit «Morningcrunch» entsteht nun eine Briefing-Company, die besonders junge Leser:innen erreicht. Renommierte Investor:innen und Medienprofis – inklusive Ex-Burda-CEO Martin Weiss und Robin Lingg, seit Jahren so etwas wie der «Kronprinz» von Ringier – unterstützen das Briefing-Startup bei der Skalierung im DACH-Raum. Lead-Investor ist der Berliner Tech-Fonds 468 Capital, angeleitet von General Partner Alexander Kudlich.
Umfragen in der Leserschaft zeigen: «Morningcrunch»-Leser:innen sind im Durchschnitt 28 Jahre alt, überdurchschnittlich gebildet und verdienend. Die beiden Gründer, Paul Ostwald und Gregor Becker, geben sich ob der Pre-Seed-Finanzierung optimistisch: «Innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre wollen wir eine Million Leser im DACH-Raum erreichen», so Co-Founder Ostwald in einer Pressemitteilung. «Vor allem in Professional-Nischen wie Automotive sehen wir dabei auch die Chance, Paid Content-Modelle zu etablieren.»

