Berner Medienpreise 2011: Zwei Radio- und ein TV-Journalist geehrt
Die Berner Stiftung für Radio und Fernsehen verleiht ihre diesjährigen Medienpreise zwei Radio- und einem TV-Journalisten. Der Hauptpreis geht an den Berner Radiomann Toni Koller für einen Beitrag über die unterschiedliche Radio-Kultur in der Deutsch- und Westschweiz.
Koller machte im Beitrag mit dem Titel «Quasselradio versus Dideldum» in der Sendung Kontext vom 9. März auf Radio DRS 2 einen Strukturvergleich von französisch- und deutschsprachigen Sendungen der SRG-Radios. Die Jury des Berner Medienpreises beurteilte diesen Beitrag als lebendige und spannende Charakterisierung. Dies teilte die Berner Stiftung für Radio und Fernsehen mit.
Der diesjährige Radiopreis geht an DRS-Inland-Redaktor Peter Maurer für einen Beitrag über den Berner Pfarrer, Politiker und Schriftsteller Klaus Schädelin. Den Preis für den besten tagesaktuellen Beitrag erhält der Westschweizer Fernsehjournalist Pierre Nebel. Er berichtete in der Tagesschau des Westschweizer Fernsehens in spannender und gleichzeitig informativer Art über die Verleihung des Swiss Music Awards an den Rapper Stress.
Die Berner Stiftung für Radio und Fernsehen besteht seit 30 Jahren und zeichnet ebenso lange Sendungen aus, die Themen aus den Kantonen Bern, Freiburg und Wallis in besonderer Qualität behandeln oder einen wichtigen Beitrag zum Verständnis zwischen Welsch und Deutsch leisten. Im Jubiläumsjahr legte sie besonderen Wert auf den letztgenannten Aspekt. Sie überweist deshalb dieses Jahr auch zwei Förderpreise von je 1‘000 Franken an die zweisprachigen Redaktionen des Radiosenders Canal 3 und des Lokalfernsehens Tele Bielingue in Biel.
Die Preise sind am Donnerstagnachmittag in Bern vergeben worden.
