ZSPR: Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel setzen
Einen Blick in die Zukunft geworfen haben am Montagabend der Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth und Marcel Schwerzmann, Finanzdirektor des Kantons Luzern, am Neujahrsapéro der Zentralschweizer Public Relations Gesellschaft (ZSPR).
Kommunikation schafft Verständnis
Nach dem Jahreswechsel trifft sich die regionale Kommunikationsbranche jeweils zum Neujahrsapéro der Zentralschweizer Public Relations Gesellschaft (ZSPR), wie es in einer Mitteilung heisst. In seiner Ansprache an die 80 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur illustrierte Luzerns Stadtpräsident Stefan Roth bildhaft, wie Kommunikation Verständnis schaffen kann: «Mit Öffentlichkeitsarbeit alleine ist kein Brot gebacken, keine Bahn gebaut und keine Abstimmung entschieden. Doch sie hilft, dass die Menschen neugierig auf ein neues Produkt werden, dass sie unsere Region als Ausflugsziel entdecken und dass sie die Themen einer Abstimmung verstehen.» Er gab sich überzeugt, dass neben dem Aufkommen von Social Media der persönliche Kontakt an Veranstaltungen wie dem Neujahrapéro nicht an Bedeutung verlieren werden: «Denn alleine können wir alle etwas erreichen, zusammen mit den richtigen Leuten aber einiges mehr.» Ebenfalls zur Entwicklung von Social Media und der damit verbundenen Schwierigkeiten, alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, äusserte sich der Regierungsrat Marcel Schwerzmann. Er rief die Gäste zudem auf, es den Appenzellern in Urnäsch gleich zu tun. Die feiern Silvester zweimal und lassen die schlechten Sachen im alten Jahr, die guten aber nehmen sie ins neue.
Herausforderungen der Kommunikation
Brigitte Heinrich, Präsidentin der ZSPR, skizzierte die wichtigsten anstehenden Entwicklungen aus Sicht des Verbands: «Social Media sind zweifellos vom Hype zum Handwerk geworden und verlangen nach Fachleuten. Weiter voranschreiten wird die Professionalierung der Kommunikation, inbesondere in Non-Profit-Organisationen. Und ebenfalls von Bedeutung sind der Medienwandel und das veränderte Newsverhalten der Bevölkerung.» Zudem vermeldete sie im Restaurant 1871 die erfreuliche Zahl von 30 neuen Mitgliedern.

