Werbeartikelmarkt bleibt stabil
Das Institut Tns Emnid liefert die erste Marktstudie über Werbeartikel in Europa
Das Institut Tns Emnid liefert die erste Marktstudie über Werbeartikel in EuropaDas Geschäft mit Werbegeschenken und -artikeln bleibt von der allgemeinen Krise verschont. Der Umsatz steigt, die Nachfrage nach individuellen, hochwertigen Produkten ebenso.An der 40. PSI-Messe der Präsent Service Institut GmbH in Düsseldorf präsentierte das Marktforschungsinstitut Tns Emnid eine Studie zur Werbeartikelbranche. Über diesen Zweig der Werbewirtschaft lagen bis anhin nur wenige, überwiegend unstrukturierte Daten vor.
Die Studie basiert auf einer Befragung von Herstellern, Händlern und Anwendern von Werbeartikeln, und liefert Grundlageninformationen über Vertriebsstrukturen, den Stellenwert von Werbeartikeln im Kommunikationsmix und zu Artikelkategorien. Das Schwergewicht der Erhebung lag auf Deutschland, sieben weitere europäische Länder, darunter die Schweiz, wurden ebenfalls einbezogen.
Die Ergebnisse bescheinigen Werbeartikeln eine positive Zukunft sowie eine Strukturveränderung im Sortiment. Während zurzeit vor allem billige, breit gestreute Massenartikel wie etwa Feuerzeuge oder Kugelschreiber vertrieben werden, orten die Hersteller und Anwender einen steigenden Bedarf an Sonderanfertigungen und individuell zugeschnittenen Produkten von hoher Qualität.
Die Händler und Hersteller von Werbeartikeln schätzen die künftige Entwicklung des Gesamtumsatzes positiv ein. Am optimistischsten gibt sich die Branche in England, wo 75 Prozent der Befragten an steigende Umsätze glauben. In Deutschland sind es noch 61 Prozent, während sich die Schweizer im Ländervergleich am skeptischsten geben: Lediglich 38 Prozent der Händler und Hersteller rechnen mit steigendem Umsatz, 50 Prozent tippen auf Konstanz. Nur 10 Prozent der Befragten denken jedoch, dass der Gesamtumsatz sinken wird.
Auch die Anwender – Unternehmen, die Werbeartikel im Kommunikationsmix einsetzen – zeichnen für ein positives Branchenbild: 38,2 Prozent der Befragten in Europa gaben an, dass die Ausgaben für Werbeartikel in ihren Unternehmen in den letzten Jahren gestiegen sind, 44 Prozent meldeten Konstanz und lediglich 14,6 Prozent gaben sinkende Ausgaben zu Protokoll. Für die Zukunft rechnen Europas Anwender grösstenteils mit einer Konsolidierung der Ausgaben für Werbeartikel: 60,8 Prozent wollen die aktuellen Etats beibehalten, 18,4 Prozent möchten sie steigern, 17,8 Prozent werden die Ausgaben voraussichtlich senken. Bruno Amstutz
Die Studie basiert auf einer Befragung von Herstellern, Händlern und Anwendern von Werbeartikeln, und liefert Grundlageninformationen über Vertriebsstrukturen, den Stellenwert von Werbeartikeln im Kommunikationsmix und zu Artikelkategorien. Das Schwergewicht der Erhebung lag auf Deutschland, sieben weitere europäische Länder, darunter die Schweiz, wurden ebenfalls einbezogen.
Die Ergebnisse bescheinigen Werbeartikeln eine positive Zukunft sowie eine Strukturveränderung im Sortiment. Während zurzeit vor allem billige, breit gestreute Massenartikel wie etwa Feuerzeuge oder Kugelschreiber vertrieben werden, orten die Hersteller und Anwender einen steigenden Bedarf an Sonderanfertigungen und individuell zugeschnittenen Produkten von hoher Qualität.
Die Händler und Hersteller von Werbeartikeln schätzen die künftige Entwicklung des Gesamtumsatzes positiv ein. Am optimistischsten gibt sich die Branche in England, wo 75 Prozent der Befragten an steigende Umsätze glauben. In Deutschland sind es noch 61 Prozent, während sich die Schweizer im Ländervergleich am skeptischsten geben: Lediglich 38 Prozent der Händler und Hersteller rechnen mit steigendem Umsatz, 50 Prozent tippen auf Konstanz. Nur 10 Prozent der Befragten denken jedoch, dass der Gesamtumsatz sinken wird.
Auch die Anwender – Unternehmen, die Werbeartikel im Kommunikationsmix einsetzen – zeichnen für ein positives Branchenbild: 38,2 Prozent der Befragten in Europa gaben an, dass die Ausgaben für Werbeartikel in ihren Unternehmen in den letzten Jahren gestiegen sind, 44 Prozent meldeten Konstanz und lediglich 14,6 Prozent gaben sinkende Ausgaben zu Protokoll. Für die Zukunft rechnen Europas Anwender grösstenteils mit einer Konsolidierung der Ausgaben für Werbeartikel: 60,8 Prozent wollen die aktuellen Etats beibehalten, 18,4 Prozent möchten sie steigern, 17,8 Prozent werden die Ausgaben voraussichtlich senken. Bruno Amstutz
