Viva-Swizz erhöht die Lautstärke
Die neue Geschäftsleiterin Asta Baumöller soll den Musiksender aufrüsten
Die neue Geschäftsleiterin Asta Baumöller soll den Musiksender aufrüstenVon Daniel Schifferle Mit dem geplanten Kauf der Aktienmehrheit von Viva-Swizz soll der Musiksender mehr Tempo und einen homogeneren Look erhalten. Zu diesem Zweck hat die Design-Spezialistin Asta Baumöller das Ruder beim Schweizer Sender übernommen.
Erst Ende Juni hatte Viva die Übernahme der Aktienmehrheit von Viva-Swizz kommuniziert – mit dem Vorbehalt, dass auch die Konzessionierungsbehörde dem Deal zustimmt. Bereits am 1. Juli hat Asta Baumöller als neue starke Frau bei Viva-Swizz das Ruder übernommen. Die Pläne der 35-jährigen TV-Allrounderin sind ehrgeizig: «Wir werden jetzt nochmals richtig Gas geben. Denn es geht nun darum, aus einem guten Sender einen noch etwas besseren, professionelleren Sender zu machen.» Viva-Swizz habe sich zwar gut etabliert. Man sei jetzt aber an einem Punkt angekommen, an dem «ein nächster Level» erklommen werden müsse. «Wir wollen noch mehr Kreativität in den Laden bringen und eine genauere Positionierung der Marke erreichen», präzisiert Baumöller.
In den vergangenen sieben Jahren hat die diplomierte Design-Spezialistin bei Viva im In- und Ausland praktisch alle Tätigkeiten ausgeübt, die es bei einem Musiksender zu besetzen gibt. Sie verfügt über Erfahrungen in kaufmännischen und künstlerischen Bereichen der Programmentwicklung, in der Popmusik und in der Markenführung. Von 1996 bis 2000 leitete sie als Creative Director das optische Erscheinungsbild der Viva-Sender in Europa und gewann damit viele internationale Design-Preise.
«Beim Design werden wir einen homogeneren Auftritt realisieren, und wir werden mehr Tempo in die ganze Geschichte hineinbringen», sagt Baumöller. Stärken will sie aber vor allem auch das bisherige Erfolgsrezept von Viva-Swizz – ein möglichst hoher Anteil schweizerischer Interpreten. Ausbaumöglichkeiten sieht sie vor allem im Bereich Hip Hop. «Um den Anteil nationaler Clips zu erhöhen, werden wir intensiv mit der Schweizer Musikindustrie zusammenarbeiten», kündigt sie an.
Ist die neue Viva-Swizz-Chefin auch mit Blick auf das geplante Programmfenster von MTV (WW 26/02) in die Schweiz gekommen? Baumöller sieht dem gelassen entgegen. «Wir halten von Programmfenstern ohne lokale Anwesenheit nicht viel. Ohne Präsenz im Sendegebiet bekommt man die relevanten Strömungen nicht richtig mit.» Zudem verweist sie auf die abgeschlagene Position von MTV, das nur rund die Hälfte des Marktanteils von Viva-Swizz erreicht.
Trotz dieser Situation ist sie aber im Moment froh, dass Su-zanne Speich, Mitgründerin von Viva-Swizz, noch für ein Jahr lang als Delegierte des VR zugesagt hat. «Frau Speich verfügt über viele wertvolle Kontakte, auf die wir noch nicht verzichten möchten.»
Erst Ende Juni hatte Viva die Übernahme der Aktienmehrheit von Viva-Swizz kommuniziert – mit dem Vorbehalt, dass auch die Konzessionierungsbehörde dem Deal zustimmt. Bereits am 1. Juli hat Asta Baumöller als neue starke Frau bei Viva-Swizz das Ruder übernommen. Die Pläne der 35-jährigen TV-Allrounderin sind ehrgeizig: «Wir werden jetzt nochmals richtig Gas geben. Denn es geht nun darum, aus einem guten Sender einen noch etwas besseren, professionelleren Sender zu machen.» Viva-Swizz habe sich zwar gut etabliert. Man sei jetzt aber an einem Punkt angekommen, an dem «ein nächster Level» erklommen werden müsse. «Wir wollen noch mehr Kreativität in den Laden bringen und eine genauere Positionierung der Marke erreichen», präzisiert Baumöller.
In den vergangenen sieben Jahren hat die diplomierte Design-Spezialistin bei Viva im In- und Ausland praktisch alle Tätigkeiten ausgeübt, die es bei einem Musiksender zu besetzen gibt. Sie verfügt über Erfahrungen in kaufmännischen und künstlerischen Bereichen der Programmentwicklung, in der Popmusik und in der Markenführung. Von 1996 bis 2000 leitete sie als Creative Director das optische Erscheinungsbild der Viva-Sender in Europa und gewann damit viele internationale Design-Preise.
«Beim Design werden wir einen homogeneren Auftritt realisieren, und wir werden mehr Tempo in die ganze Geschichte hineinbringen», sagt Baumöller. Stärken will sie aber vor allem auch das bisherige Erfolgsrezept von Viva-Swizz – ein möglichst hoher Anteil schweizerischer Interpreten. Ausbaumöglichkeiten sieht sie vor allem im Bereich Hip Hop. «Um den Anteil nationaler Clips zu erhöhen, werden wir intensiv mit der Schweizer Musikindustrie zusammenarbeiten», kündigt sie an.
Ist die neue Viva-Swizz-Chefin auch mit Blick auf das geplante Programmfenster von MTV (WW 26/02) in die Schweiz gekommen? Baumöller sieht dem gelassen entgegen. «Wir halten von Programmfenstern ohne lokale Anwesenheit nicht viel. Ohne Präsenz im Sendegebiet bekommt man die relevanten Strömungen nicht richtig mit.» Zudem verweist sie auf die abgeschlagene Position von MTV, das nur rund die Hälfte des Marktanteils von Viva-Swizz erreicht.
Trotz dieser Situation ist sie aber im Moment froh, dass Su-zanne Speich, Mitgründerin von Viva-Swizz, noch für ein Jahr lang als Delegierte des VR zugesagt hat. «Frau Speich verfügt über viele wertvolle Kontakte, auf die wir noch nicht verzichten möchten.»
