Unerfreuliche Jahresbilanz
Eine Abflachung der Verlustkurve im Dezember bringt noch keine Erleichterung
Eine Abflachung der Verlustkurve im Dezember bringt noch keine ErleichterungDer Dezember 2001 brachte der Inseratestatistik und dem Publicitas-Index eine leichte Erholung – die Verluste waren weniger dramatisch als im vorangegangenen Monat. Der Jahresabschluss präsentiert sich aber vorwiegend negativ.Nach einem hoffnungsvollen ersten Quartal stürzte die Inseratestatistik in einen Sinkflug, der bis zum Jahresende dauerte. Die negative Entwicklung wurde allerdings im Dezember gesamthaft leicht abgebremst. Während sich die Verluste im Bereich Stelleninserate im Dezember nochmals vergrösserten und auf minus 43,5 Prozent anschwollen, erholte sich der kommerzielle Sektor geringfügig: Die Zeitungen generierten insgesamt nur noch 10,4 Prozent weniger Inseratevolumen als im Vorjahresmonat. Mit einem Gesamtverlust von minus 16,9 Prozent präsentiert sich der Dezember nicht ganz so grimmig wie der November.
Kumuliert über das Jahr 2001 ergibt sich ein Verlust von minus 10,5 Prozent im Stellenbereich. Das Volumen der kommerziellen Inserate schrumpfte bei den Zeitungen um 8,4 Prozent, bei den Zeitschriften um 5,6 Prozent.
Grosse Verlierer des Jahres sind die kleineren Tageszeitungen der Deutschschweiz mit einer Auflage unter 10000 Exemplaren: Sie büssten 31,5 Prozent Inseratevolumen ein. Hingegen konnten sich die Anzeiger gegenüber dem Vorjahr steigern, was vor allem den Pendlerzeitungen zu verdanken ist. Während die Anzeiger im kommerziellen Bereich mit minus 0,5 Prozent einen leichten Rückgang hinnehmen mussten, legten sie trotz ungünstiger zweiter Jahreshälfte im Stellensektor um gesamthaft 14,4 Prozent zu.
Der Zusammenbruch des Stelleninseratemarktes traf die Suisse romande weniger hart als die Deutschschweiz. Die kleinen und mittleren Tageszeitungen der Westschweiz mit Auflagen bis 50000 Exemplare konnten im Stellensektor sogar zulegen.
Der Publicitas-Index der Entwicklung der Werbeausgaben in der Tagespresse rutschte im
Dezember mit minus 1,7 Punkten noch einmal kräftig nach unten und hielt bei 125,5 Punkten inne. Der Verlust war zwar nicht so drastisch wie im November, doch der Dezember muss sich zu den drei schlechtesten Monaten des vergangenen Jahres zählen. Über das ganze Jahr gerechnet büsste der Publicitas-Index 6,9 Prozent ein, was Verlusten von rund 160 Millionen Franken entspricht.
Der Index der Stelleninserate sank im Dezember um 8,9 Punkte auf 289,9 Punkte, was immerhin dem besten Ergebnis der letzten vier Monate des Jahres entspricht. Über das ganze Jahr gerechnet verlor der Stellenindex 9,4 Prozent, das entspricht rund 60 Millionen Franken. Bruno Amstutz
Kumuliert über das Jahr 2001 ergibt sich ein Verlust von minus 10,5 Prozent im Stellenbereich. Das Volumen der kommerziellen Inserate schrumpfte bei den Zeitungen um 8,4 Prozent, bei den Zeitschriften um 5,6 Prozent.
Grosse Verlierer des Jahres sind die kleineren Tageszeitungen der Deutschschweiz mit einer Auflage unter 10000 Exemplaren: Sie büssten 31,5 Prozent Inseratevolumen ein. Hingegen konnten sich die Anzeiger gegenüber dem Vorjahr steigern, was vor allem den Pendlerzeitungen zu verdanken ist. Während die Anzeiger im kommerziellen Bereich mit minus 0,5 Prozent einen leichten Rückgang hinnehmen mussten, legten sie trotz ungünstiger zweiter Jahreshälfte im Stellensektor um gesamthaft 14,4 Prozent zu.
Der Zusammenbruch des Stelleninseratemarktes traf die Suisse romande weniger hart als die Deutschschweiz. Die kleinen und mittleren Tageszeitungen der Westschweiz mit Auflagen bis 50000 Exemplare konnten im Stellensektor sogar zulegen.
Der Publicitas-Index der Entwicklung der Werbeausgaben in der Tagespresse rutschte im
Dezember mit minus 1,7 Punkten noch einmal kräftig nach unten und hielt bei 125,5 Punkten inne. Der Verlust war zwar nicht so drastisch wie im November, doch der Dezember muss sich zu den drei schlechtesten Monaten des vergangenen Jahres zählen. Über das ganze Jahr gerechnet büsste der Publicitas-Index 6,9 Prozent ein, was Verlusten von rund 160 Millionen Franken entspricht.
Der Index der Stelleninserate sank im Dezember um 8,9 Punkte auf 289,9 Punkte, was immerhin dem besten Ergebnis der letzten vier Monate des Jahres entspricht. Über das ganze Jahr gerechnet verlor der Stellenindex 9,4 Prozent, das entspricht rund 60 Millionen Franken. Bruno Amstutz
