TV-3-Wahn führte zu 12 Millionen Franken Verlust
Die grosse Verunsicherung in Politik und Gesellschaft sieht Tamedia-VR-Präsident Hans Heinrich Coninx als Hauptgrund, wieso die Tamedia-Gruppe im Jahr 2001 mit einem Verlust von 11,8 Millionen Franken
Die grosse Verunsicherung in Politik und Gesellschaft sieht Tamedia-VR-Präsident Hans Heinrich Coninx als Hauptgrund, wieso die Tamedia-Gruppe im Jahr 2001 mit einem Verlust von 11,8 Millionen Franken(2000: 117,1 Millionen Franken Gewinn) abrechnen muss. Dieses schlechte Resultat versteht sich jedoch nach Sonderrückstellungen für den Kauf der Belcom sowie Sonderabschreibungen für den mittlerweile geschlossenen Sender TV 3. Letzterer riss ein Loch von 55 Millionen Franken in die Tamedia-Kasse. Die Belcom kostete insgesamt 95,8 Millionen Franken, doch wurde sofort eine Wertberichtigung von minus 25 Millionen Franken vorgenommen.Das Konzernergebnis (ohne TV 3) beträgt 43,4 Millionen Franken und erlaubt eine Dividende von 1.50 Franken pro Aktie. Der Umsatz ist um 61,8 auf 756,1 Millionen Franken zurückgegangen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen beträgt
145,7 Millionen Franken. Dies entspricht einer Marge von 19,3% statt der erwarteten 25%. «Unsere Bilanz ist aber solide und kerngesund», betonte Coninx an der Medienkonferenz.
Mittelfristiges Ziel bleibt eine Gewinnmarge von 22 bis 25 Prozent. Im laufenden Jahr soll das Focus-Projekt und ein Sparprogramm mit 20 Millionen Franken wirksam werden. Der Investitions- und Einstellungsstopp wird beibehalten. (pan/mk)
145,7 Millionen Franken. Dies entspricht einer Marge von 19,3% statt der erwarteten 25%. «Unsere Bilanz ist aber solide und kerngesund», betonte Coninx an der Medienkonferenz.
Mittelfristiges Ziel bleibt eine Gewinnmarge von 22 bis 25 Prozent. Im laufenden Jahr soll das Focus-Projekt und ein Sparprogramm mit 20 Millionen Franken wirksam werden. Der Investitions- und Einstellungsstopp wird beibehalten. (pan/mk)
