Trotz allem Optimismus für 2014
Die Profitabilität der Agenturen ist an der Grenze angelangt wegen der immer stärker geforderten Geschwindigkeit. Am Ranking der BSW-Agenturen haben sich kaum Änderungen ergeben.
Druck nimmt zu. Print nimmt ab. So könnte man die Zukunftsanalyse des BSW Leading Swiss Agencies zusammenfassen. Um eine Prognose für 2014 geben zu können, hat der Verband in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Customer Insights der Universität St. Gallen erstmals über 1200 Kommunikationsverantwortliche in 500 Unternehmen sowie alle CEO der BSW-Agenturen über ihre Erwartungen befragt. Zwei Drittel aller Werbeauftraggeber erwarten 2014 generell eine positive konjunkturelle Entwicklung. Über 60 Prozent der Auftraggeber gaben an, dass der Umsatz in den letzten fünf Jahren zugenommen habe, gut die Hälfte meldete leichte bis starke Gewinnzunahmen. Nur gerade 5 bis 6 Prozent beklagen einen bedeutenden Umsatz- und Gewinneinbruch. Nadine Borter, die Präsidentin des Verbandes, wollte auf Grund der neuen Studie eine positive Prognose für die Zukunft wagen. 80 Prozent aller Auftraggeber gaben an, dass Marketing und Kommunikation einen grossen bis sehr grossen Stellenwert habe und auch in Zukunft haben werde.
Entsprechend planen 2014 zwei Drittel aller Auftraggeber gleichbleibende oder gar zunehmende Kommunikationsinvestitionen. Ebenfalls erstmals wurden die gesamten Marketingkommunikations-Investitionen der Schweizer Auftraggeber nach den einzelnen Bereichen untersucht, in denen das Geld ausgegeben wird. Knapp ein Drittel fliesst in die klassische Werbung, also in Medien wie TV, Radio, Zeitungen, Magazine, Outdoor/Plakate und Kino, 15 Prozent in die digitale Kommunikation, 11,6 Prozent in Direktwerbung, 8,1 Prozent in Verkaufsförderung, während die Bereiche Strategieberatung und Effizienzmessung bereits rund 5 Prozent ausmachen. 82 Prozent aller Werbeauftraggeber gaben an, dass sie im kommenden Jahr noch mehr Geld in die Online-Kommunikation investieren wollen. pan
PDF (Rangliste Media- und Werbeagenturen)
