Tag der Marke 2026: Über die Hochzeit zweier Love Brands
Zwei CEOs, eine Tube und überraschend viele Komplimente. Am Tag der Marke 2026 traf m&k Christoph Zweifel und Cedric Boehm zum spontanen Doppelinterview (mit Video) über die neue Thomy Zweifel Paprika Mayonnaise.
Zwei CEOs, zwei Fans
Der Zweifel-Schopf bot am Tag der Marke den passenden Rahmen für ein spontanes Doppelinterview mit Christoph Zweifel und Cedric Boehm. Kurz nachdem Zweifel im Eventzelt zum zweiten Mal in Folge als «Promarca Brand of the Year» ausgezeichnet worden war und Boehm neu in den Vorstand von Promarca gewählt wurde, trafen die beiden CEOs aufeinander, um über eine Kooperation zu sprechen, die kaum besser zum Anlass hätte passen können.
Anlass des Gesprächs war die neue Thomy Zweifel Paprika Mayonnaise. Sie vereint zwei Marken, die seit Jahrzehnten zum Schweizer Alltag gehören und weit über ihre Produktkategorien hinaus Bekanntheit geniessen. Doch wer ein klassisches Gespräch über Produktentwicklung oder Vermarktung erwartete, wurde überrascht. Schnell wurde deutlich, dass sich hier zwei Manager gegenübersassen, die nicht nur ihre eigenen Marken schätzen, sondern auch für die Leistungen des jeweils anderen Hauses grosse Anerkennung empfinden.
«Ich liebe die Marke Zweifel, habe sie immer geliebt», sagte Cedric Boehm im Gespräch mit m&k. Die Innovationskraft, die Qualität und die Konsequenz, mit der die Marke geführt werde, hätten ihn seit Jahren beeindruckt. Christoph Zweifel gab die Wertschätzung umgehend zurück und bezeichnete Thomy als «absoluten ikonischen Brand in der Schweiz». Selten wirkt eine Markenpartnerschaft glaubwürdiger als dann, wenn sie auf echter gegenseitiger Bewunderung basiert.
Liebe auf den ersten Biss
Die neue Thomy Zweifel Paprika Mayonnaise ist weit mehr als eine Produkteinführung zur Grillsaison. Sie bringt zusammen, was in vielen Schweizer Haushalten ohnehin längst zusammengehört. Auf der einen Seite Thomy, deren Tube seit Generationen auf Esstischen, Grillbuffets und Picknickdecken steht. Auf der anderen Seite Zweifel Paprika Chips, deren unverwechselbarer Geschmack seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Produkten des Landes gehört.
Beide Marken verbindet mehr als ihre Bekanntheit. Sie stehen für Beständigkeit, Innovationskraft und die Fähigkeit, sich über Generationen hinweg relevant zu halten. Dass daraus eine gemeinsame Innovation entstanden ist, wirkt deshalb fast selbstverständlich. Gleichzeitig lebt die Kooperation von einem Element, das im modernen Marketing oft schwieriger geworden ist: Sie überrascht.
Die neue Tube verbindet zwei vertraute Geschmackswelten und schafft damit genau jene Aufmerksamkeit, die starke Marken benötigen, ohne sich dabei laut oder künstlich in Szene setzen zu müssen. Dass die Lancierung ausgerechnet im Jahr des 75-Jahr-Jubiläums der Thomy Mayonnaise erfolgt, verleiht der Zusammenarbeit zusätzliche Symbolkraft.
«Ich liebe die Marke Zweifel, habe sie immer geliebt», sagte Cedric Boehm im Gespräch mit m&k. Die Innovationskraft, die Qualität und die Konsequenz, mit der die Marke geführt werde, hätten ihn seit Jahren beeindruckt. Christoph Zweifel gab die Wertschätzung umgehend zurück und bezeichnete Thomy als «absoluten ikonischen Brand in der Schweiz». Selten wirkt eine Markenpartnerschaft glaubwürdiger als dann, wenn sie auf echter gegenseitiger Bewunderung basiert.

Für Zweifel reiht sich die Kooperation nahtlos in eine Strategie ein, die längst Teil der eigenen Markenführung geworden ist. Bereits die Zusammenarbeit mit Aromat sorgte schweizweit für Aufmerksamkeit und zeigte, welches Potenzial in der Verbindung starker Markenwelten steckt. Die damals produzierten 500’000 Packungen waren innert kurzer Zeit vergriffen und entwickelten sich weit über die Snack-Kategorie hinaus zum Gesprächsthema.
Auch die neue Thomy-Mayonnaise folgt dieser Logik. Sie schafft Gesprächsstoff, erzeugt Neugier und verleiht zwei etablierten Marken neue Impulse. Entsprechend locker beantwortete Christoph Zweifel die Frage von m&k, wer bei diesem Projekt eigentlich mehr Druck gemacht habe: «Die Zusammenarbeit funktioniert eben nur, wenn beide gleich auf die Tube drücken.»
Cedric Boehm ergänzte, dass beide Unternehmen dieselben Qualitätsansprüche teilen würden und genau darin die Grundlage der Kooperation liege. Dass dabei auch gegenseitiger Respekt mitschwingt, wurde mehrfach deutlich. Während Christoph Zweifel die beeindruckende Markenvielfalt von Nestlé hervorhob, zeigte sich Boehm beeindruckt von jener Markenleidenschaft, die in Spreitenbach auf Schritt und Tritt spürbar sei.
Kooperationen wie diese bringen zudem etwas zurück in die Markenwelt, das zwischen Effizienzkennzahlen, Preisaktionen und Performance-Dashboards manchmal zu kurz kommt: Emotion, Überraschung und eine gewisse Sexyness. Die Thomy Zweifel Paprika Mayonnaise mag auf den ersten Blick nur eine neue Tube sein. Tatsächlich erzählt sie eine Geschichte über Mut, gegenseitige Wertschätzung und die Lust, Bekanntes neu zu kombinieren.
Eine Kooperation mit Symbolcharakter
Die Geschichte hinter dieser Tube passt bemerkenswert gut zum Tag der Marke selbst. Schliesslich steht Promarca nicht nur für die politische Interessenvertretung der Markenartikelindustrie, sondern auch für die Überzeugung, dass starke Marken gemeinsam mehr bewegen können als allein.
Gerade in einer Zeit, in der der Druck auf Hersteller wächst, Eigenmarken Marktanteile gewinnen und internationale Handelsallianzen die Verhandlungsmacht des Handels weiter stärken, gewinnt dieser Gedanke an Bedeutung. Die Herausforderungen betreffen Unternehmen unterschiedlichster Grössen und Branchen. Umso wichtiger werden Plattformen, die Austausch ermöglichen und gemeinsame Interessen sichtbar machen.
Entsprechend überrascht es nicht, dass sowohl Christoph Zweifel als auch Cedric Boehm ihr Engagement für Promarca mit Überzeugung leben. Beide sehen in starken Marken nicht nur wirtschaftliche Erfolgsmodelle, sondern auch einen Teil schweizerischer Identität und Innovationskraft. Plattformen wie der Tag der Marke schaffen deshalb weit mehr als Sichtbarkeit. Sie fördern den Austausch, stärken Netzwerke und erinnern daran, dass Marken letztlich von Menschen gemacht werden, die ähnliche Herausforderungen teilen.
Genau darin liegt auch die besondere Stärke von Promarca. Der Verband bringt Unternehmen zusammen, die sich im Regal zwar oft Konkurrenz machen, in grundlegenden Fragen aber dieselben Interessen vertreten. Wenn sich Markenhersteller über Innovation, Qualität, Nachhaltigkeit und die Zukunft des Standorts Schweiz austauschen, entsteht jener kollektive Mehrwert, den keine Marke allein schaffen kann.
Wenn Marken gemeinsam auf die Tube drücken
Am Ende bleibt deshalb mehr zurück als die Geschichte einer neuen Mayonnaise. Die Thomy Zweifel Paprika Mayonnaise steht exemplarisch für eine Form der Markenführung, die nicht auf Abschottung setzt, sondern auf Offenheit, Partnerschaft und gegenseitige Inspiration. Dass diese Kooperation ausgerechnet zwischen dem frisch gekürten «Promarca Brand of the Year» und Nestlé Schweiz entstanden ist, verleiht ihr zusätzliche Strahlkraft.
Die spürbare Sympathie zwischen den beiden CEOs zog sich durch das gesamte Gespräch. Hier trafen sich nicht einfach zwei Unternehmen zu einem Produktlaunch. Hier begegneten sich zwei Markenwelten, die sich gegenseitig respektieren, voneinander lernen und gemeinsam etwas schaffen wollten, das grösser ist als die Summe seiner Bestandteile.
Ganz im Sinne des Tages der Marke entsteht daraus ein Beispiel dafür, wie moderne Markenführung funktionieren kann: durch Zusammenarbeit, gemeinsame Werte und den Mut, die eigene Strahlkraft mit anderen starken Marken zu teilen.
Oder, um es mit einem Bild aus der Kooperation zu sagen: Wenn Schweizer Marken gemeinsam auf die Tube drücken, entsteht manchmal weit mehr als nur ein neues Produkt.
Video: Das vollständige Doppelinterview mit Christoph Zweifel und Cedric Boehm ist im Beitrag integriert.
