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Versicherungen Wenn man den Schaden nicht mehr zeichnen kann: Wirz bewirbt Mobilife mit kreativem Respekt.

Versicherungen Wenn man den Schaden nicht mehr zeichnen kann: Wirz bewirbt Mobilife mit kreativem Respekt.Wie thematisiert man im Rahmen des CI einer so beschwingten, fröhlichen Kampagne wie den Mobiliar Schadenskizzen ein so ernsthaftes Thema wie Risikolebensversicherungen? Das Konzept baut auf Humor. Das Thema aber verlangt Respekt, denn in einem Moment, wo Hinterbliebene das Geld einer Lebensversicherung ausbezahlt bekommen, geht es diesen Menschen nicht sehr gut. Das Wirz-Mobilife-Team um AD Thomas Bolliger, Texter Thomas Kurzmeyer und CD Matthias Freuler hat nun einen respektvollen, aber trotzdem plakativen Weg gefunden. Die Idee basiert auf der grafischen Tradition der Todesanzeige. Seit dem 21. August sorgt die erste schwarze Schadenskizze auf Inseraten und Plakaten für Aufsehen. Es wird «eine grosse Kampagne» geben, obwohl diese nur mit einem einzigen Sujet arbeitet. Dieses wird aber ganzseitig mit seinem schlichten Schwarz kaum übersehen werden können. Die Above-the-line-Kampagne verzichtet dabei ganz bewusst auch auf detaillierte Produkterklärungen, bringt dafür die Kernaussage «Die Mobiliar hat auch Lebensversicherungen» umso direkter ans Zielpublikum.
Für Freuler ist diese Lösung auch ein guter Beweis dafür, dass man selbst einem so langjährigen Konzept wie den Mobiliar Schaden-skizzen noch neue Seiten abgewinnen kann. Das Sujet «Lebensversicherungen» arbeitet ansonsten mit allen bisher etablierten Elementen der Schadenskizzen wie karierter Hintergrund, Büroklammer, Erinnerungszettel und Logo Die Mobiliar. Beruhigt haben die Kreativen beim Gestalten des «schwarzen Blocks» auch zur Kenntnis nehmen können, dass die Drucktechnik heute solche Ideen ohne weitere Komplikationen wie zum Beispiel Durchscheinen oder schwarze Finger lösen kann.
Andreas Panzeri

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