Noch lange nicht ausgepresst

Gattungsmarketing Was Print- besser als andere Mediengruppen können, erklären zwölf Werbeagenturen zum dritten Mal.

Gattungsmarketing Was Print- besser als andere Mediengruppen können, erklären zwölf Werbeagenturen zum dritten Mal.Abnehmendes Werbeaufkommen, rückgängige Anteile – und das bereits drei Jahre in Folge. Die Mediengruppe Print schrumpfte in der Anzahl Zeitungstitel und verlor nach 2002 und 2003 auch im vergangenen Jahr Werbemarktanteile. Sensibilisierung mit Inseraten
Trotzdem bleibt sie mit über 62 von 100 Werbeinvestitionsfranken klar in der Leaderposition. Um diese trotz der härter werdenden Konkurrenz
zu verteidigen, geht der Verband Schweizer Presse mit einer neuen Anzeigenstaffel der Image-Offensive für die Gattung Print in die dritte Runde. Mit «Das kann nur ein Inserat» habe der Verband Schweizer Presse eine erfolgreiche Kampagne, sagt Marketingleiter Toni Vetterli, welche die Kernzielgruppen Werbeauftraggeber und Kreati-ve durchaus sensibilisieren konnte. Auch wenn es vermessen klinge, meint Vetterli schmunzelnd: «Wer kann schon sagen, wo wir heute ohne diese Kampagne stünden?»
Grosses Echo Dass die Gattung Print immer noch stark mit berücksichtigt wird, zeigt, dass die Botschaft der USP und die Mediennutzung klar ankommen. Nebenbei hat die Kampagne bei den Leserinnen und Lesern Sympathie für die Anzeige als vergleichsweise sehr gut akzeptiertes Werbemittel ausgelöst. Auch bei den Printtiteln stiess die Kampagne auf ein grösseres Echo. Über 100 Zeitungen und Zeitschriften schalteten mehr Motive als im Jahr zuvor.
An der diesjährigen Kampagne haben sich erneut ein Dutzend Kreativagenturen beteiligt und je ein Sujet auf Grund der strategischen Grundlage der Agentur Matter & Partner entwickelt. Zwischen Mai und Oktober schalten über 120 einzelne Titel aus allen Pressekategorien in zwei Wellen die Anzeigen, um dann zum Schluss mit einem Sammelinserat im Publikums-Voting das beliebteste Sujet wählen zu lassen. Die Auszeichnung der Siegeragentur ist für die Dreikönigstagung am 10. Januar 2006 vorgesehen. Am Start sind heuer: Bluespirit, Burson-Marsteller, Favo, Grendene Ogilvy & Mather, Grey Worldwide; JWT+H+F, Lesch+Frei, MetzgerLehner, Pucci Sulzer, Saatchi & Saatchi Simko, TBWA/Switzerland sowie Zogg Kettiger Gasser.
Gutes Feedback für den Verband Schweizer Presse: Anzeigen werden von den Lesern akzeptiert.

Luca Aloisi

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