Neuer Geschäftsführer bei Adisfaction

Die Online-Marketing-Agentur Adisfaction will sich noch stärker als Full-Service Anbieter positionieren und hat sich dazu mit Hendrik van Dyck einen zweiten Geschäftsführer an Bord geholt.

Seit fünf Jahren ist die in Deutschland gegründete Online-Marketing-Agentur Adisfaction in Zürich vertreten. Als Mediaspezialist gestartet, hat sich Adisfaction mittlerweile zu einem Full-Service-Anbieter im Online-Marketing entwickelt, der neben Mediaplanung und -einkauf Bereiche wie Online- PR, E-Mail-Marketing, Online-Monitoring und Social- Media-Marketing abdeckt. Diese Position soll nun mit dem Ausbau der Geschäftsleitung gestärkt werden. Ab sofort ist Hendrik van Dyck neben dem bisherigen Geschäftsführer Daniel Hünebeck für die Geschicke der Agentur verantwortlich. Van Dyck war unter anderem beim Onlineshop Euronics in Deutschland, danach bei Tele 2 Schweiz und schliesslich bei Ringier für den Verkauf von Onlinewerbung für das Newsportal Blick.ch zuständig und hat zuletzt bei der Schlieremer Mediaagentur Mediaxis den Onlinebereich geführt.

Mit Van Dyck kommt ein Crossmedia-Spezialist zu Adisfaction, der nicht nur Erfahrung im Online-Marketing und E-Commerce mitbringt, sondern auch viele medienübergreifende Konzepte entwickelt hat. «Ich begreife Online nicht als getrenntes Medium, sondern will Schnittstellen zu anderen Mediengattungen schaffen», so Van Dyck. Dies tut er unter anderem, indem er Reichweitenstrategien vom TV im Onlinevideobereich weiter spannt – ein Thema, das mit dem zeitversetzten TV-Konsum an Bedeutung gewinnt.

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Im Sinne der Verzahnung verschiedener Kanäle sind die Online-Marketing-Experten von Adisfaction darüber hinaus eine strategische Zusammenarbeit mit Condor Films eingegangen, mit denen sie seit dem Umzug ins Zürcher Seefeld vor fünf Monaten unter einem Dach vereint sind. Während Condor Films Unterstützung in der Onlinevermarktung erhält, nutzt Adisfaction die audiovisuelle Kompetenz für Video- und Webproduktionen, beispielsweise für die Vertonung eines flash-animierten Prerolls. Allen Crossmedia-Konzepten zum Trotz gehen bei Adisfaction viele Anfragen für Suchmaschinenoptimierung ein. «Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass wir 2012 noch mit – in Anführungszeichen – so etwas Langweiligem wie Suchmaschinenmarketing beschäftigt sein werden», meint Hünebeck. «Jeder hätte gedacht, wir würden nur noch Social-Media-Konzepte erstellen.»

Die Basics dürfen eben nicht vernachlässigt werden, betont der Betriebswirt. Auch das fast schon für tot erklärte E‑Mail-Marketing erfreue sich wieder grosser Beliebtheit. Zu Recht, meint Hünebeck, sofern das Potential des Kanals erkannt werde. Schliesslich ist E-Mail-Marketing mehr als ein Newsletter-Versand. (Imp) 
 

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