Metropol und 20 Minuten drücken hart auf die Bremse
Was wir nach unserer Expansion vom Markt zurückerhielten, war nicht genug. Statt die Nummer zwei in mehreren Märkten wollen wir lieber die Nummer eins im sein.»
Was wir nach unserer Expansion vom Markt zurückerhielten, war nicht genug. Statt die Nummer zwei in mehreren Märkten wollen wir lieber die Nummer eins im sein.»Mit diesen Worten begründet Robert Gustavsson, neuer Geschäftsführer von Metro Schweiz, den Rückzug von Metropol aus Bern, Basel und St.Gallen. Er dementiert, dass sich der bisherige Metro-Geschäftsführer Lawrence Kenny im Streit getrennt habe. Kenny sei wieder voll als Director Business Development tätig und werde Metro International nicht verlassen.Auch bei 20 Minuten wird hart auf die Ausgabenbremse gedrückt. Die Marketingabteilungen B2B und B2C werden zusammengelegt. Marketingleiter Markus Müller und zwei seiner Mitarbeiter verlassen den Verlag. Geschäftsleiter Rolf Bollmann dementiert indessen Sparübungen. Er wolle das Marketing «zur Chefsache machen» und mit Chefredaktor Markus Eisenhut die Führung bei Sponsoring- und Eventprojekten übernehmen.
Mit Skepsis verfolgen Mediaplaner diese Entwicklung. Markus Worch (M&M) spricht bei Metropol von einem «ersten Rückzug» und erinnert daran, dass der Platz für zwei Pendlerzeitungen zu eng sei. Und Urs Renner (The Media Edge) bezweifelt, dass die Rechnung für Metropol nun besser aufgehe. Auch den Zürich Express dürfe man nicht vergessen, ergänzt er. Beide räumen aber 20 Minuten mehr Chancen ein: Es habe mehr Leser, positioniere sich jünger und verfolge eine Crossmediastrategie. (mk)
Mit Skepsis verfolgen Mediaplaner diese Entwicklung. Markus Worch (M&M) spricht bei Metropol von einem «ersten Rückzug» und erinnert daran, dass der Platz für zwei Pendlerzeitungen zu eng sei. Und Urs Renner (The Media Edge) bezweifelt, dass die Rechnung für Metropol nun besser aufgehe. Auch den Zürich Express dürfe man nicht vergessen, ergänzt er. Beide räumen aber 20 Minuten mehr Chancen ein: Es habe mehr Leser, positioniere sich jünger und verfolge eine Crossmediastrategie. (mk)
