Leere Versprechen

Fundraising Ein TV-Spot von Swissaid und Lesch + Frei soll Lügen zur Gentechnologie beseitigen.

Fundraising Ein TV-Spot von Swissaid und Lesch + Frei soll Lügen zur Gentechnologie beseitigen.Hilfe, die weiterhilft – unter diesem Motto setzt sich Swissaid für die Ärmsten der Armen – die Bevölkerung der Dritten Welt – ein. Die parteipolitisch und konfessionell unabhängige Stiftung wirkt deshalb ausschliesslich in Selbsthilfeprojekten mit, die aus Eigeninitiative der Bevölkerung vor Ort entstanden sind. Unterstützt werden Projekte, die die nachhaltige ländliche Entwicklung fördern – von biologischer Landwirtschaft über Trinkwasserversorgung und Bewässerung bis hin zu Projekten in Schulen und im Gesundheitswesen. Bei ihrer Arbeit setzt die Schweizer Entwicklungsorganisation auf lokale Fachleute, mit deren Hilfe sie die Verwendung der Gelder überprüft. Mit Ironie gegen Unwahrheiten
Seit mehreren Jahren konzipiert die Zürcher Agentur Lesch + Frei für Swissaid Fundraising-Kampagnen, die jeweils ein aktuelles Thema dramatisieren. Der diesjährige Auftritt – bestehend aus einem TV-Spot – soll mit falschen Versprechen der Gentechindustrie aufräumen. Unter dem Motto «Gentechnologie stillt den Hunger nicht» galt es, die Gefahren und Folgen der Gentechnologie in der Landwirtschaft informativ, aber ironisch zu vermitteln. Dazu entschied sich das Team um CD Thomas Lüber für einen collage-artigen Kurzfilm. «Die surreale Gestaltungsweise soll die Fehlinformation durch die Gentechindustrie offen legen», meint Lüber.
Neben einer Sensibilisierungs- soll die Kampagne auch eine Fundraising-Funktion übernehmen. Nach dem Bundesbeitrag von rund sechs Millionen Franken (Stand 2003) machen die privaten Spenden mit über 30 Prozent den Löwenanteil der Finanzierung aus.
Der TV-Spot von Swissaid soll die Fehlinformation der Gentechindustrie zeigen.
Simone Keller

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