Krankenkasse mit gesunder Haltung

Die Kommunikations- und Werbeagentur Dachcom hat das neue Erscheinungsbild der EGK-Gesundheitskasse entworfen und in Zusammenarbeit mit ihr umgesetzt.

Reto Flury, Geschäftsleiter EGK, Ursula Vogt, Kommunikationsleitung EGK , Otto Gmeiner, CEO Dachcom (r.).

Die EGK-Gesundheitskasse ist seit 1919 ein verlässlicher Partner für ihre Versicherten. Gewachsen ist die EGK in einer Pionierrolle, die Komplementär- und Schulmedizin gleich behandelt. Die EGK gehört heute zu den 15 grösseren Krankenkassen von insgesamt 60 in der Schweiz. Sie zeichnet sich aus, weil sie nach wie vor einer der wenigen Krankenversicherer ist, der wirklich eine Strategie ausweisen kann im Bereich Komplementärmedizin. «Wir haben diese Entwicklung über lange Zeit verfolgt und werden deshalb in diesem Bereich auch als eine starke Marke wahrgenommen», darf sich Geschäftsleiter Reto Flury bei der EGK freuen. Wer als Pionier wahrgenommen wird, hat aber auch eine Geschichte. Und damit ein etwas «gereifteres » Image. Der Unternehmensauftritt der EGK ist rund 25 Jahre auf einer ähnlichen Schiene gefahren. «Nun wollten wir eine Erfrischung und Modernisierung einleiten», erklärt Flury. «Es geht aber nicht darum, das Image umfassend zu verändern. Wir wollen unsere Qualitäten bewahren und in einen modernen Kontext stellen», meint die Kommunikationsverantwortliche Ursula Vogt.

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Überblickbar, menschlich und nah beim Kunden leistet die EGK einen Beitrag für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Menschen und für eine gesellschaftlich tragbare Entwicklung der Gesundheitskosten.

Als die EGK mit der Komplementärmedizin anfing, wurde ihr schnell einmal das Image der «grünen Krankenkasse» mit «Körnlipickern» als Kunden übergestülpt. Das hat sich auch in zahlreichen Events wiederspiegelt, mit denen der Versicherer für seine Ansichten Werbung in Form von Information unter das Volk gebracht hat. Solche Events wird es auch in Zukunft geben. Inzwischen ist die Komplementärmedizin aber mitten in der bürgerlichen Gesellschaft angekommen. «Heute kümmert sich jede junge Familie um das Thema: Muss es jedes Mal ein Medikament sein? Gibt es nicht noch andere, sanftere Mittel?», weiss Vogt. Und auf solche Fragen soll die Kommunikation der EGK heute zeitgemässe Antworten geben.

«Unsere Herausforderung ist, dass wir dank der guten Strategie heute ein viel breiteres Zielpublikum haben. Wir wollen diesem Publikum entsprechen. Das war ein Argument, wieso wir unseren Unternehmensauftritt neu gestalten wollten», meint Reto Flury zum Briefing. Für den neuen Auftritt hat die Krankenkasse drei «sehr unterschiedliche Agenturen » zu einem Pitch geladen. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der EGK haben sich dann für die Zusammenarbeit mit Dachcom in Rheineck entschieden.

«Die EGK hat eine grosse Geschichte. Ihr Erscheinungsbild hat für mich beinahe etwas Sakrales. Deshalb wollten wir keine komplett neue Marke kreieren, sondern haben uns in enger Teamarbeit mit dem Auftraggeber für ein typisches Redesign entschieden », erklärt Otto Gmeiner von Dachcom. Das neue Logo der EGK steht für Natürlichkeit, Leichtigkeit und Lebensfreude und hat sich evolutionär aus dem bestehenden entwickelt. Das neue Markenbild wird nun etappiert eingeführt. Die Arbeiten umfassen das Marken-Redesign, den Markenauftritt und die Kommunikation gegen innen und aussen. Zudem wurde das EGK-Kundenmagazin inhaltlich und visuell überarbeitet und erscheint unter dem neuen Namen «Vivere». In lebendiger und informativer Weise vermittelt es die Leistungen der EGK und beschäftigt sich mit Versicherung, Gesundheitsförderung und aktuellen Themen rund um das Gesundheitswesen. In einem ersten Schritt wurden die Änderungen des Logos den gesamtschweizerisch 220 Mitarbeitenden intern auf originelle Weise mittels Daumenkino kommuniziert. Von diesem «Entwicklungsfilm » gibt es auch eine animierte Version auf dem Netz. Die aktuelle Unternehmensbroschüre der EGK ist zeitgleich mit neuem Erscheinungsbild entstanden und vermittelt das Leistungsprofil, verbunden mit Werten, welche für die EGK-Gesundheitskasse stehen.

Andreas Panzeri
 

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