Kopf der Woche: «Ich möchte die Stärkender Migros kommunizieren»
Monica Glisenti verlässt per Ende Jahr Cash und wird Kommunikationschefin der Migros
Monica Glisenti verlässt per Ende Jahr Cash und wird Kommunikationschefin der MigrosKopf der Woche «Ich möchte die Stärken der Migros kommunizieren»
Schwatzhaft» stand am Ende jedes Schuljahres im Zeugnis von Monica Glisenti. Und weil sie gerne redet, schreibt und schon früh politisch interessiert war, wagte sie nach dem Wirtschaftsgymnasium und einer halbjährigen Tätigkeit in der psychiatrischen Klinik von Marsens FR den Sprung in den Journalismus. So landete sie als Volontärin bei der Bündner Zeitung, wo sie in den Ressorts Region, In- und Ausland tätig war und eine tägliche Wirtschaftsseite einführte.
Nach zwei Jahren zog es sie zu einem Sprachaufenthalt nach London. Zurück in der Schweiz verlegte sie ihren Wohnsitz vom Engadin nach Zürich. Dort bewarb sie sich beim damals neu lancierten Blick für die Frau. «Ich war sehr beeindruckt von der professionellen Arbeitsweise bei Ringier und fasziniert vom anspruchsvollen Handwerk des Boulevardjournalismus», erinnert sie sich. Das nächste Angebot kam von der Schweizer Woche. Sie lehnte es zwar ab, heiratete dafür nur zwei Monate später ihren heutigen Mann und damaligen Schweizer-Woche-Chefredaktor Urs Brotschi. Die Offerte, die zeitgleich von der Schweizer Illustrierten kam, nahm sie dann an.
Nach einer längeren gemeinsamen Reise mit ihrem Mann, während der sie unter anderem vier Monate in Hawaii verbrachten, begann sie als Bundeshausredaktorin beim SonntagsBlick. Als 1992 der damalige Chefredaktor Philipp Löpfe zu Cash wechselte, folgte sie ihm kurze Zeit später als Bundeshausredaktorin. Dort unterstützte sie den ehemaligen Chefredaktor Markus Gisler im Aufbau eines Politikressorts. Vor drei Jahren zeichnete sie für Konzeption und Redaktion des Lifestylemagazins Cashual verantwortlich, das nach sechs Nummern wieder eingestellt wurde. Anschliessend ging sie als Politikchefin zurück zu Cash.
«Ich hatte mir vorgenommen, mich mit 40 beruflich neu zu orientieren», sagt Glisenti. Der Wechsel vom Journalismus in die Unternehmenskommunikation ist für die inzwischen 42-Jährige eine anspruchsvolle Herausforderung. Was bedeutet ihr die Migros? «Migros ist für mich ein vielfältiges Unternehmen, das eine hohe soziale Verantwortung trägt. Migros ist die stärkste Marke und der grösste Arbeitgeber in der Schweiz. Migros investiert jedes Jahr über 100 Millionen in die Kultur. Diese Stärken gilt es zu kommunizieren.»
Als Anhängerin eines föderalen Staatssystems, das sie mit den oft kritisierten Strukturen der Migros vergleicht, meint sie: «Ein solches System führt oft zu vernünftigen Kompromissen und zu insgesamt besseren Ergebnissen.»
In ihrer Freizeit besucht Glisenti oft kulturelle Veranstaltungen oder kocht auch mal gerne für Gäste. Daniela Zivadinovic
Schwatzhaft» stand am Ende jedes Schuljahres im Zeugnis von Monica Glisenti. Und weil sie gerne redet, schreibt und schon früh politisch interessiert war, wagte sie nach dem Wirtschaftsgymnasium und einer halbjährigen Tätigkeit in der psychiatrischen Klinik von Marsens FR den Sprung in den Journalismus. So landete sie als Volontärin bei der Bündner Zeitung, wo sie in den Ressorts Region, In- und Ausland tätig war und eine tägliche Wirtschaftsseite einführte.
Nach zwei Jahren zog es sie zu einem Sprachaufenthalt nach London. Zurück in der Schweiz verlegte sie ihren Wohnsitz vom Engadin nach Zürich. Dort bewarb sie sich beim damals neu lancierten Blick für die Frau. «Ich war sehr beeindruckt von der professionellen Arbeitsweise bei Ringier und fasziniert vom anspruchsvollen Handwerk des Boulevardjournalismus», erinnert sie sich. Das nächste Angebot kam von der Schweizer Woche. Sie lehnte es zwar ab, heiratete dafür nur zwei Monate später ihren heutigen Mann und damaligen Schweizer-Woche-Chefredaktor Urs Brotschi. Die Offerte, die zeitgleich von der Schweizer Illustrierten kam, nahm sie dann an.
Nach einer längeren gemeinsamen Reise mit ihrem Mann, während der sie unter anderem vier Monate in Hawaii verbrachten, begann sie als Bundeshausredaktorin beim SonntagsBlick. Als 1992 der damalige Chefredaktor Philipp Löpfe zu Cash wechselte, folgte sie ihm kurze Zeit später als Bundeshausredaktorin. Dort unterstützte sie den ehemaligen Chefredaktor Markus Gisler im Aufbau eines Politikressorts. Vor drei Jahren zeichnete sie für Konzeption und Redaktion des Lifestylemagazins Cashual verantwortlich, das nach sechs Nummern wieder eingestellt wurde. Anschliessend ging sie als Politikchefin zurück zu Cash.
«Ich hatte mir vorgenommen, mich mit 40 beruflich neu zu orientieren», sagt Glisenti. Der Wechsel vom Journalismus in die Unternehmenskommunikation ist für die inzwischen 42-Jährige eine anspruchsvolle Herausforderung. Was bedeutet ihr die Migros? «Migros ist für mich ein vielfältiges Unternehmen, das eine hohe soziale Verantwortung trägt. Migros ist die stärkste Marke und der grösste Arbeitgeber in der Schweiz. Migros investiert jedes Jahr über 100 Millionen in die Kultur. Diese Stärken gilt es zu kommunizieren.»
Als Anhängerin eines föderalen Staatssystems, das sie mit den oft kritisierten Strukturen der Migros vergleicht, meint sie: «Ein solches System führt oft zu vernünftigen Kompromissen und zu insgesamt besseren Ergebnissen.»
In ihrer Freizeit besucht Glisenti oft kulturelle Veranstaltungen oder kocht auch mal gerne für Gäste. Daniela Zivadinovic
