Joe Isuzu back on the screen
Der japanische Autohersteller bringt seine beliebte Werbefigur zurück an die Verkaufsfron
Der japanische Autohersteller bringt seine beliebte Werbefigur zurück an die VerkaufsfrontVon Thérèse Balduzzi
Für die neue amerikanische Isuzu-Kampagne holte Goodby, Silverstein & Partners die Figur Joe Isuzu aus der Mottenkiste hervor. Die Figur des hemmungslos übertreibenden Autoverkäufers erfreute sich in den Achtzigerjahren grosser Beliebtheit; das Comeback der Figur stösst auf ebenso grossen Anklang.
Eigentlich hatte Goodby, Silverstein & Partners aus San Francisco für die neue Isuzu-Kampagne eine andere Idee entwickelt. Als plötzlich der Wunsch des Kunden auftauchte, die Figur des Joe Isuzu wieder zu beleben, musste rasch gehandelt werden; die Agentur hat aus der Not eine Tugend gemacht.
Joe Isuzu, eine Erfindung der Agentur Della Femina McNamee von 1986, lügt schamlos und neigt stark zur Selbstüberschätzung.
Im ersten Spot «Lease Hacks», der dieses Frühjahr ausgestrahlt wurde, schaut der ungepflegte Joe zu Hause im Bett fern. Als er einen Isuzu-Spot sieht, lamentiert er lautstark, dass Isuzu einfach keine gute Werbung mehr mache, seit er nicht mehr dabei ist.
In «The Call» erhält Joe nach elf Jahren einen Anruf von Isuzu. Er wird gebeten zurückzukommen und Autos zu verkaufen. Ob er immer noch gleich aussehe, wird Joe gefragt, was der notorische Lügner bejaht. In Wirklichkeit hat er ziemlich Fett angesetzt, das er im Rest des Spots abzuarbeiten beginnt. Zu diesem Zweck fährt seine Frau im Auto, grosse Tafeln mit Isuzu-Werbesprüchen aus dem Fenster haltend, während Joe hinterherrennt.
In «Joe’s Pitch» befindet sich Joe – mittlerweile wieder in Bestform – in der Abteilung Research and Development von Isuzu. Joe präsentiert seine Spotidee für den neuen Axiom: Man müsse unbedingt in New York, Schweden und Hawaii filmen, um die diversen Vorzüge des Wagens zu demonstrieren. Dabei stellt sich Joe vor, wie er in Schweden von Blondinen massiert wird und in Hawaii die Ferienstimmung geniesst. Dies sind die Bilder, die im Spot gezeigt werden. Die Isuzu-Verantwortlichen lachen Joe jedoch nur aus.
In den USA gilt auch in der Werbung: Hauptsache berühmt
«Celebrity Joe» ist schliesslich eine Parodie auf Führungen durch Residenzen von Berühmtheiten, die am Fernsehen häufig zu sehen sind. Joe Isuzu führt durch sein Haus und zeigt den Besuchern, was sich seit seinem Comeback verändert hat: die neue Kunst an den Wänden, die neue Cappuccinomaschine und die fünf neuen Axioms in seiner Einfahrt, einen für jeden Arbeitstag. Auf einem davon ist Joes Gesicht mit Airbrushtechnik auf die Kühlerhaube gemalt.
Die Wiederbelebung der alten Werbeprominenz ist ein durch und durch amerikanisches Phänomen, in dem es keine Rolle spielt, wodurch man berühmt geworden ist. Hauptsache, man ist es.
Für die neue amerikanische Isuzu-Kampagne holte Goodby, Silverstein & Partners die Figur Joe Isuzu aus der Mottenkiste hervor. Die Figur des hemmungslos übertreibenden Autoverkäufers erfreute sich in den Achtzigerjahren grosser Beliebtheit; das Comeback der Figur stösst auf ebenso grossen Anklang.
Eigentlich hatte Goodby, Silverstein & Partners aus San Francisco für die neue Isuzu-Kampagne eine andere Idee entwickelt. Als plötzlich der Wunsch des Kunden auftauchte, die Figur des Joe Isuzu wieder zu beleben, musste rasch gehandelt werden; die Agentur hat aus der Not eine Tugend gemacht.
Joe Isuzu, eine Erfindung der Agentur Della Femina McNamee von 1986, lügt schamlos und neigt stark zur Selbstüberschätzung.
Im ersten Spot «Lease Hacks», der dieses Frühjahr ausgestrahlt wurde, schaut der ungepflegte Joe zu Hause im Bett fern. Als er einen Isuzu-Spot sieht, lamentiert er lautstark, dass Isuzu einfach keine gute Werbung mehr mache, seit er nicht mehr dabei ist.
In «The Call» erhält Joe nach elf Jahren einen Anruf von Isuzu. Er wird gebeten zurückzukommen und Autos zu verkaufen. Ob er immer noch gleich aussehe, wird Joe gefragt, was der notorische Lügner bejaht. In Wirklichkeit hat er ziemlich Fett angesetzt, das er im Rest des Spots abzuarbeiten beginnt. Zu diesem Zweck fährt seine Frau im Auto, grosse Tafeln mit Isuzu-Werbesprüchen aus dem Fenster haltend, während Joe hinterherrennt.
In «Joe’s Pitch» befindet sich Joe – mittlerweile wieder in Bestform – in der Abteilung Research and Development von Isuzu. Joe präsentiert seine Spotidee für den neuen Axiom: Man müsse unbedingt in New York, Schweden und Hawaii filmen, um die diversen Vorzüge des Wagens zu demonstrieren. Dabei stellt sich Joe vor, wie er in Schweden von Blondinen massiert wird und in Hawaii die Ferienstimmung geniesst. Dies sind die Bilder, die im Spot gezeigt werden. Die Isuzu-Verantwortlichen lachen Joe jedoch nur aus.
In den USA gilt auch in der Werbung: Hauptsache berühmt
«Celebrity Joe» ist schliesslich eine Parodie auf Führungen durch Residenzen von Berühmtheiten, die am Fernsehen häufig zu sehen sind. Joe Isuzu führt durch sein Haus und zeigt den Besuchern, was sich seit seinem Comeback verändert hat: die neue Kunst an den Wänden, die neue Cappuccinomaschine und die fünf neuen Axioms in seiner Einfahrt, einen für jeden Arbeitstag. Auf einem davon ist Joes Gesicht mit Airbrushtechnik auf die Kühlerhaube gemalt.
Die Wiederbelebung der alten Werbeprominenz ist ein durch und durch amerikanisches Phänomen, in dem es keine Rolle spielt, wodurch man berühmt geworden ist. Hauptsache, man ist es.
