Im Bann des Zwielichts

WHS siedelt das Grand Casino Baden zwischen Gut und Böse an

WHS siedelt das Grand Casino Baden zwischen Gut und Böse anVergangenen November sicherte der Bundesrat, einer Empfehlung der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESK) folgend, dem bereits seit 125 Jahren bestehenden Casino Baden eine A-Konzession zu. Nun nimmt die Spielbank im Kanton Aargau am 5. Juli den Spielbetrieb als Grand Casino auf. Insgesamt vier Bewerbungen um eine Grand-Casino-Lizenz wurden bei der ESK aus der Konzessionsregion Nordostschweiz eingereicht, zu der auch die Stadt und die Region Zürich gehören.
Definitiv wird der Spielbank die Konzession erst nach Abnahme des Casinos durch die ESK in diesen Tagen erteilt. Doch dürften kaum noch Einsprachen den Lauf der Badener Roulettekugeln aufhalten.
Ein Lancierungsauftritt der Zürcher Agentur Weber Hodel Schmid (WHS), die auch das Corporate Design und das Logo der Spielbank gestaltet hat, soll die Stätte des Glücksspiels als vornehm knisterndes Ausgeherlebnis positionieren.
Die Motive, in denen Prominente als Spieler auftreten, versuchen vielmehr Distinguiertheit zu transportieren, als den Eindruck einer Spielhölle im Stile von Las Vegas zu erwecken. Aus demselben Grund zielt die Kampagne nicht auf chronische Tischspieler, Spielsüchtige und per Car Anreisende, die scharenweise ins Automatencasino einfallen. «Wir versuchen jene anzusprechen, die vielleicht noch nie in einem Spielcasino im Ausgang gewesen sind», sagt WHS-CD Reinhold Weber. Seite 6

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